Die Befreiung?
HSG-Damen können doch noch gewinnen

Dynamisch mit Zug zum Tor: Die HSG-Spielerin Martina Rank (rechts) war gegen Regensburg vier Mal erfolgreich. Bild: ham
Sport
Nabburg
05.04.2016
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Erleichterung bei den Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld. Nach den letzten schwachen Begegnungen besiegten sie am Samstag vor heimischem Publikum die SG Regensburg grandios mit 31:26.

Von Anfang an gingen beide Mannschaften in diesem Landesligaspiel sehr hohes Tempo. Dabei behaupteten die Gäste aus Regensburg aber immer eine knappe Führung. Wie erwartet waren die Domstädterinnen über die zweite Welle, wie auch über ihren Rückraum, sehr gefährlich. Ihr Aufbauspiel war immer sehr gut vorbereitet und so entstanden auf den Halbpositionen, durch Abstimmungsprobleme in der HSG-Abwehr, immer wieder gute Torchancen. Die Gastgeber hingegen versuchten über die Außen- und Kreispositionen zum Torerfolg zu gelangen, was ihnen auch sehr gut gelang. So blieb es immer eng in der ersten Spielhälfte und zur Halbzeit stand es 12:12.

"Nach den letzten schwachen Auftritten war es für uns wichtig, wieder ins Spiel zu finden. Das haben wir geschafft, und somit war schon ein wichtiger Grundstein für die zweite Hälfte gelegt", sagte HSG-Trainer Wolfgang Völkl.

Nach der Pause gingen die Gastgeber in Führung, konnten sich aber nicht absetzen. Sowohl in der Abwehr wie auch im Angriff bekam die HSG aber nun immer mehr Oberwasser. Die Regensburger Hauptakteure Probst/Wallner und Heiligtag waren müde. Völkl: "Wir hatten in dieser Phase viele Ballgewinne und auch sehr klare Torchancen. Doch bei der guten Regensburger Torfrau war dann Endstation."

In diesen Minuten hätten die Gastgeber bereits die Partie frühzeitig für sich entscheiden können, aber erst gegen Ende der Partie setzte sich die HSG richtig ab.

Auch wenn man damit noch nicht endgültig den Landesligaverbleib geschafft hat, herrscht doch große Erleichterung bei der gesamten HSG Mannschaft, da sie mit diesem Sieg wieder etwas den Anschluss ans Mittelfeld der Landesliga Nord geschafft hat. "Der Sieg mit fünf Toren Unterschied ist etwas zu hoch ausgefallen. Die Partie war sehr eng. Es war nicht einfach für die Mädels, der Druck war schon groß", sagte Völkl. "Aber umso länger das Spiel gelaufen ist, umso sicherer wurden die Aktionen und am Ende haben wir verdient gewonnen."

HSG-Tore: Kovarikova 8/3; Fischer 6; Fleischmann 5/1; Rank 4; Czichon 3; Schopper 2; Luley 2; Stubenvoll 1
Es war nicht einfach für die Mädels, der Druck war schon groß.HSG-Trainer Wolfgang Völkl
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