Handball
Auf HSG wartet harter Brocken

Sport
Nabburg
18.11.2016
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Die Handballdamen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld hatten drei Wochen, um sich auszuruhen. Das ist auch nötig gewesen, denn am Samstag wartet ein harter Brocken auf die Reitmeier-Truppe.

Nach einer dreiwöchigen Spielpause kommt es für die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld am Samstag, Anpfiff 16.30 Uhr, zu einem richtigen Klassiker. Sie müssen zur Regionalligareserve des ESV 1927 Regensburg.

Nur auf Platz neun


Nach dem unvermeidlichen Abstieg aus der Bayernliga in der vergangenen Saison läuft es bei den Domstädterinnen bisher noch nicht richtig rund. Nach drei verlorenen Auswärtsspielen stehen sie momentan punktgleich mit den HSG-Damen auf Platz neun. Das Regensburger Trainerduo Croitoru/Sommerer sieht den Grund für den fehlenden Erfolg darin, dass viele Spielerinnen bei den Auswärtspartien fehlen. Aber das ist ja diesmal nicht der Fall.

Die letzten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften liegen schon Jahre zurück und somit stehen sich zwei völlig veränderte Kontrahenten gegenüber. Angetrieben durch Katja Goldbach und Jasmin Ellwanger, die durch ihre variable Spielgestaltung überzeugen, wurden Spiele wie gegen Mintraching oder Obertraubling gewonnen. Das Abwehrverhalten der Eisenbahnerinnen ist immer sehr konstant und hinten haben sie eine starke Torfrau.

Leistungssteigerung


Leicht wird es für die HSG-Damen am Samstag mit Sicherheit nicht werden. Vor allem nach der letzten ernüchternden Niederlage gegen den SV Obertraubling. Trainer Uli Reitmeier hofft, dass seine Truppe "wieder wach genug ist und mit Freude Handball spielt." Wenn die HSG gegen eine Mannschaft wie den ESV 1927 Regensburg bestehen will, muss eine enorme Leistungssteigerung erfolgen. Torchancen müssen besser genutzt und die Abwehrleistung gesteigert werden. "Meine Mädels haben sicherlich von der letzten Begegnung her etwas gut zu machen. Als erstes gilt es, wieder Stabilität in unsere Abwehr zu bringen, dann entsteht auch wieder mehr Sicherheit im Angriff. Es wird wahrscheinlich kein leichtes Spiel werden, aber meine Spielerinnen sind gut vorbereitet und hochmotiviert", so Reitmeier

Die dreiwöchige Pause hat der HSG sicherlich nicht geholfen, sich wieder an das Niveau der Landesliga zu gewöhnen. Aber vielleicht gelingt gerade gegen die Domstädterinnen ein Erfolg. Verzichten muss der Coach jedoch auf Anna Stubenvoll und Marie Fiala.
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