Handball
Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld unterliegen dem 1. FC Nürnberg

Sport
Nabburg
25.01.2016
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In der ersten Halbzeit boten die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld dem Favoriten Paroli. Nach der Pause verloren sie den Faden und am Ende setzte sich der 1. FC Nürnberg deutlich durch.

Im ersten Heimspiel in diesem Jahr unterlagen die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld Bayernliga-Absteiger 1. FC Nürnberg mit 22:35 (13:15). Aufgrund der aktuellen personellen Situation war den HSG-Damen bewusst, dass diese Begegnung sie vor eine fast unlösbare Aufgabe stellen würde.

Doch die Schwachstelle des Tabellenführers war bekannt und dies nutzte die Mannschaft von Trainer Wolfgang Völkl in den ersten Spielminuten konsequent aus. Nürnberg wirkte zunächst unkonzentriert, so dass die Oberpfälzerinnen mit 3:0 in Führung gingen. Bereits nach sechs Minuten nahm der Gästetrainer eine Auszeit, was Wirkung zeigte. Die Mittelfranken gingen nach 15 Minuten erstmals in Führung, wovon sich die HSG-Damen aber nicht aus dem Rhythmus bringen ließen.

Zur Pause nur 13:15 hinten


Immer wieder fanden sie Lücken in der FCN-Abwehr und erspielten sich vor allem über die Außenpositionen gute Chancen. So blieb die Partie in der ersten Spielhälfte relativ ausgeglichen. Nach 25 Minuten lautete der Zwischenstand 10:12, zur Pause stand es 13:15. Trainer Völkl bilanzierte die erste Halbzeit so: "Wir haben in der ersten Hälfte vieles richtig gemacht. Eine gute Torwurfquote und wenige technische Fehler. So konnte Nürnberg die stärkste Waffe, das Konterspiel, kaum einsetzen."

Schwache zehn Minuten


Der 1. FC Nürnberg wirkte in den ersten 30 Minuten verunsichert und das blieb auch zu Beginn der zweiten Spielhälfte so. Bis zum Stand von 15:16 schaffte keine der beiden Mannschaften, sich abzusetzen. Doch dann folgten die entscheidenden zehn Minuten in dieser bis dahin spannenden Begegnung. Die Oberpfälzerinnen verloren komplett den Faden. "Wir haben im Aufbauspiel zu einfache Fehler gemacht. Die Pässe wurden zu locker gespielt und die Würfe nur schlecht vorbereitet", erklärte Trainer Völkl.

Das brachte dem Tabellenführer die entscheidenden Vorteile. Innerhalb weniger Minuten zog Nürnberg durch blitzschnelle Konter von 16:15 auf 27:18 davon. Somit war die Partie zehn Minuten vor Schluss entschieden. Abstimmungsprobleme und fehlende Bewegung der HSG machten es den Mittelfranken nun leicht und sie siegten am Ende mit 35:22. "Gegen so einen Gegner muss über 60 Minuten alles passen, um bestehen zu können. Dazu sind wir zurzeit nicht in der Lage. Am Ende ist die Niederlage um ein paar Tore zu hoch ausgefallen", sagte Trainer Völkl.

Torschützen: Fleischmann 8/4, Czichon 4, Luley 4, Fischer 3, Fiala 2 und Desing 1
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