Handball Damen
HSG-Mädels kämpfen sich durch

Katherina Cerna (rechts) steuerte fünf Treffer zum 33:25-Sieg der HSG Nabburg/Schwarzenfeld über den TSV Lichtenau bei. Bild: A. Schwarzmeier
Sport
Nabburg
27.09.2016
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Die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld holen sich die ersten zwei Punkte der Landesligasaison. Und das genau gegen den richtigen Gegner, befindet HSG-Trainer Uli Reitmeier.

Motiviert und kampfstark begannen die Oberpfälzerinnen bei ihrem 33:25-Sieg gegen den TSV Lichtenau. Bereits binnen weniger Sekunden stand es 2:0 gegen die Gäste aus Mittelfranken. Eine offensive 5:1-Deckung auf beiden Seiten, bei der Anna Kovarikova von Anfang an in Manndeckung genommen wurde, zeichnete den Spielverlauf.

Keiner der beiden Mannschaften konnte sich frühzeitig absetzen. Immer wieder gelang es Franziska Frühwirth vom TSV Lichtenau, den Weg zum Tor zu finden. Die HSG-Damen dagegen kämpften mit ihren ungenützten Torchancen. Beim Spielstand von 8:6 zeichnete sich ein erstes Absetzen ab.

Immer wieder gelang es Anna Kovarikova über die Mitte das gegnerische Tor zu finden. Die HSG-Abwehr stand sicherer und so führte die HSG zum Halbzeitpfiff 16:13. Die Gäste schafften kurz nach dem Anpfiff den Anschlusstreffer zum 16:14, die Oberpfälzerinnen scheiterten immer wieder an der gegnerischen Torfrau. Der TSV zog seine Abwehr auf eine 6:0-Defensive zurück. Doch eine sehr gut aufgelegte Anna Kovarikova verschaffte durch einen Doppelschlag zum 18:14 etwas Luft für die HSG-Damen. Kräfteverschleiß machte sich bei den Gästen bemerkbar. Auf HSG-Seiten sahen die Zuschauer schöne Aktionen und eine sehr treffsichere 7-Meter-Schützin Nathalie Fleischmann. Die Gäste versuchten durch eine Doppel-Manndeckung weiter zu verkürzen. Es zeigte sich aber nur eine Ergebniskorrektur. Selbst eine Auszeit fünf Minuten vor Spielende auf der Gästeseite änderte nichts mehr an dem 33:25-Erfolg für die Damen der HSG. Trainer Uli Reitmeier bilanzierte: "Es war ein souveräner Sieg, der höher hätte ausfallen müssen. Dieser Gegner war genau richtig für den Saisonanfang. "

Tore: Anna Kovarikova 8, Ramona Völkl-Simbeck 7, Nathalie Fleischmann 7/4, Katherina Cerna 5, Anna Stubenvoll 4, Anna Heyn 2
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