Handball
Einbruch nach der Pause

Carina Czichon (beim Wurf) gelangen zwar sechs Treffer beim Spiel in Ingolstadt, doch waren diese zu wenig, um die am Ende doch klare 21:29-Niederlage der HSG Nabburg/Schwarzenfeld abwenden zu können. Bild: bwr
Sport
Nabburg
02.02.2016
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Eine erneute Niederlage, setzte es für die Handballerinnen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld. Bei der HG Ingolstadt mussten sie sich nach starkem Auftakt noch deutlich mit 21:29 geschlagen geben.

Nabburg/Schwarzenfeld. (söt) Erfreulich für Trainer Wolfgang Völkl war vor allem die Rückkehr von Anna Stubenvoll in das HSG-Team nach einjähriger Verletzungspause. Den besseren Start in diese Begegnung erwischte auch seine Mannschaft. In der Abwehr wurden die Vorgaben gut umgesetzt und die Abstimmung zwischen den einzelnen Spielerinnen funktionierte. Melanie Pöschmann, die auffälligste Spielerin des Gastgebers, wurde zunächst offensiv gedeckt und so stand es nach kürzester Zeit 5:3 für die Oberpfälzerinnen.

Sechs Gegentore in Folge


Danach jedoch folgte, wie schon des Öfteren, eine schwächere Phase im Spiel der Gäste. In der Defensive unterband man das Angriffsspiel der Ingolstädterinnen nicht mehr konsequent genug und die Absprachen fehlten komplett. Leichtes Spiel für die Oberbayern, die mit sechs Toren in Folge das Spiel drehten und mit 9:5 entscheidend in Führung gingen.

Völkl stellte sofort die Abwehr um und die HSG-Damen erholten sich langsam wieder. Im Angriff setzten die Gäste ihre spielerischen Mittel gut ein. Oft reichten nur einfache Auftakthandlungen um die gegnerische Abwehr auszuspielen. Das große Manko an diesem Tag war jedoch wieder die Chancenverwertung. Immer wieder scheiterte die HSG freistehend an der gegnerischen Torfrau. Der 4-Tore-Vorsprung war bis zur Halbzeit nicht mehr zu verkürzen, und so stand es zum Seitenwechsel 16:12 für die HG Ingolstadt.

Vier Tore Unterschied wären nach Meinung von Trainer Wolfgang Völkl machbar gewesen. Doch kamen die HSG-Damen völlig desorientiert aus der Kabine. Sie verloren den Gegner in den ersten zehn Minuten der zweiten Spielhälfte komplett aus den Augen und ließen den Gastgeber auf 22:13 davonziehen. In dieser Phase wirkten die Oberpfälzerinnen völlig von der Rolle. Sowohl im Angriff, wie auch in der Abwehr ergaben sie sich ohne Gegenwehr. Trainer Völkl war darüber verärgert: "Das kann man in diesem Fall aber nicht auf die körperliche Verfassung schieben. Wenn man aus der Halbzeit kommt, dann hat man genügend Luft."

Eigentlich hätten die Ingolstädterinnen es den HSG-Damen vorgemacht. Einfache Stoßbewegungen im Angriff führten zu einfachen Torchancen. Nur langsam erholten sich die Gäste wieder und schafften es, die Partie in den letzten 15 Spielminuten wieder offener zu gestalten. Melanie Pöschmann wurde in Manndeckung genommen, um das Aufbauspiel des Gastgebers zu unterbinden. Dies gelang phasenweise auch sehr gut. Aber in der eigenen Offensive wurden wieder reihenweise beste Torchancen ausgelassen. So stand am Ende eine gerechte 21:29-Niederlage zu Buche.

Trainer Völkl: "Über 60 Minuten war es zu wenig, was die Mädels brachten. Ich weiß, dass Sie mehr können. Klar - wir haben keine leichte Zeit, aber mir fehlen der letzte Einsatz und die Konzentration. Wir gehen nicht an unsere Grenzen."

Torschützen: Fleischmann 6/1; Czichon 6/2; Fiala, Schopper, Cerna und Desing je 2; Luley 1.
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