Handball
Finale auch für Wolfgang Völkl

Letztmals nach zwölf Jahren coacht Wolfgang Völkl am Sonntag zum Saisonfinale die Handballerinnen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld. Bild: mhs
Sport
Nabburg
29.04.2016
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Bei ihrem Saisonfinale trifft die HSG Nabburg/Schwarzenfeld zu ungewohnter Anwurfzeit am Sonntag, 1. Mai, um 16 Uhr im Sportpark in Schwarzenfeld auf den HSV Bergtheim. Doch nicht nur für die Handballerinnen ist es die letzte Begegnung, auch für Trainer Wolfgang Völkl, der nach zwölf Jahren das Amt als Trainer aufgibt.

/Schwarzenfeld. Bekanntlich befinden sich die Oberpfälzerinnen auf dem achten Tabellenplatz und sind somit nächste Saison wieder in der Landesliga vertreten. Ein großer Erfolg nach all den personellen Rückschlägen, wobei die Rückrunde alles andere als positiv verlaufen ist.

Mit der Bayernligareserve des HSV Bergtheim gastiert eine Mannschaft, welche noch um den Klassenerhalt bangen muss. Mit 18 Pluspunkten steht sie zwar auf dem zehnten Tabellenplatz, doch es drohen Relegationsspiele. Somit steht den HSG-Damen am Sonntag ein hochmotivierter Gegner gegenüber. Trainer Völkl warnt: "Bergtheim braucht die zweite Mannschaft in der Landesliga als Unterbau für die Erste."

Bereits das Hinspiel war für die HSG keine Leichtigkeit. Junge Spielerinnen aus der Bayernligamannschaft kamen zum Einsatz und so kämpfte sich der Gast nur mit viel Mühe zu einem 23:20-Erfolg durch. Normalerweise zeichnet sich der HSV Bergtheim nur durch Heimstärke aus, da aber die erste Mannschaft bereits am Samstag spielt, werden die Unterfranken am Sonntag wohl auch sehr gut besetzt sein. Gewaltige Rückraumschützen und sehr schnelle Konter sind das Aushängeschild des letzten Saisongegners.

Bei der HSG Nabburg/Schwarzenfeld ist die Luft nach einer anstrengenden Saison raus. Sie sollte sich jedoch nicht so harmlos präsentieren, wie vergangenes Wochenende gegen den TV Weidhausen. Trainer Völkl fordert: "Wir haben uns unter Wert verkauft. So machen wir eine gute Landesligasaison am Ende noch kaputt." Sowohl im Angriff, wie auch in der Defensive strotzten sie vor Passivität. Das Motto für Sonntag sollte also Wiedergutmachung heißen. Jede einzelne Spielerin kann und muss mehr zeigen. Die Verantwortung darf nicht immer nur auf andere weitergegeben werden. Personell muss lediglich auf Natalie Fleischmann verzichtet werden.

Beim letzten Spiel werden auch einige Spielerinnen verabschiedet. Julia Fischer Julia wechselt zur HSG Fichtelgebirge, Martina Rank beendet ihre Karriere, Verena Luley und Teresa Fröhlich pausieren. Und natürlich auch Wolfgang Völkl, welcher seine Karriere als Trainer nach zwölf Jahren endgültig beendet. "Endlich das letzte Saisonspiel, alle freuen sich auf die Pause. Doch vorher wollen wir uns noch einmal bestens präsentieren," verspricht Völkl.
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