Handball
Gut gekämpft, aber verloren

Sport
Nabburg
22.02.2016
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Zur Halbzeit hatten sie noch mit einem Tor Vorsprung geführt. Aber obwohl sie bis zum Schlusspfiff um jeden Ball kämpften, reichte es nicht für die Handballdamen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld. Sie kehrten mit einer Niederlage aus Schwabach zurück.

Nabburg/Schwabach. Die HSG-Damen zeigten eine sehr starke Leistung bei der SG Schwabach/Roth. Aber am Ende stand eine knappe 23:25-Niederlage. "Die Mädels haben einen großen Kampf geliefert. Ein Punktgewinn wäre verdient gewesen", sagte Trainer Wolfgang Völkl.

Von Anfang an gingen beide Mannschaften ein extrem hohes Tempo. Den besseren Start erwischten die Gastgeber mit einer 2:0-Führung. Aber die HSG fing sich rasch, unterband die schnellen Gegenstöße der SG und glich in der 10. Minute zum 4:4 aus. "Unsere 6:0-Defensive stand zu diesem Zeitpunkt sehr gut. Die Absprachen waren über weite Strecken der ersten Hälfte optimal", bilanzierte Völkl.

Da die Effektivität der Oberpfälzerinnen immer mehr zunahm, gingen sie in der 15. Spielminute erstmals mit 7:5 in Führung. Die SG Schwabach wirkte nun verunsichert und die Gäste bestimmten immer mehr das Geschehen. Bis zum 12:9 hielten sie einen Drei-Tore-Vorsprung. Allerdings nutzten sie die Torchancen nicht konsequent, so dass sie zur Pause nur mit einem Tor (13:12) Vorsprung führten.

Anders als in den letzten Begegnungen kamen die HSG-Damen extrem motivierte aus der Kabine. Dies war auch nötig, da der Gastgeber immensen Druck ausübte und zum 14:14 ausglich. Bis zur 45. Minute war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Mit zunehmender Spieldauer häuften sich auf beiden Seiten die Anzahl der technischen Fehler. Beim 18:18 kam die entscheidende Phase und die Oberfranken gingen mit vier Treffern in Folge in Führung. "Wir haben einfach zu viele Chancen liegengelassen", blickte Völkl zurück.

Doch die HSG-Damen gaben diese Begegnung nicht verloren und kämpften sich nochmals heran. Eine Abwehrumstellung mit Manndeckung der besten Akteurin des Gastgebers zeigte Wirkung und beim Spielstand von 21:22 war der Anschluss wieder geschafft. Doch dieser Kraftaufwand sollte nicht belohnt werden. Die HSG traf nicht, Schwabach nutzte die Möglichkeiten und zog auf 24:21 davon.

In den letzten zwei Minuten ließ Trainer Völkl eine zweite SG-Spielerin in Manndeckung nehmen und die HSG-Damen schafften den Anschluss zum 24:23. 40 Sekunden vor Ende waren die Oberpfälzerinnen im Ballbesitz, aber konnten dies nicht nutzen. Dem Gastgeber hingegen gelang noch das 25:23. Durch diesen Sieg sind die Franken weiter im Rennen um die Meisterschaft. "Jetzt gilt es, den Kopf nicht hängenzulassen, sondern auf den guten Ansätzen aufzubauen", sagte Völkl.

HSG-Tore: Rank 6, Schopper 5, Czichon 4/3, Fischer 3, Fleischmann 3/3; Stubenvoll und Fröhlich je 1
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