Handball
HSG-Damen von der Rolle

Sport
Nabburg
02.11.2016
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Buchstäblich überrannt wurden die Handball-Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld im Derby gegen den SV Obertraubling. Mit einer 22:34-Niederlage hätte vorher keiner gerechnet.

Schon von Beginn an war die Mannschaft von Uli Reitmeier nicht ganz bei der Sache. Zahlreiche Fehlwürfe von den Außenpositionen spielten dem Gastgeber regelrecht in die Hände. Die Obertraublinger hingegen waren hoch motiviert, zogen mit ihrem variablen Angriffsspiel die Gästeabwehr auseinander und erzielten so ein Tor nach dem anderen. Nach sechs Minuten stand es bereits 4:0. Die HSG-Damen spielten die Heimmannschaft regelrecht warm. Doch dann änderte sich die bis dahin einseitige Begegnung . Die 6:0-Abwehr wurde kompakter und in der Offensive sahen die Zuschauer immer wieder schöne Kreisanspiele der Reitmeier-Truppe. In der zehnten Minute schafften die HSG den 4:4-Ausgleich. Zwar fand der SV Obertraubling immer wieder die Lücken in der Gästedefensive, aber eine sehr gute Theresa Weiherer im HSG-Tor entschärfte den einen oder anderen Wurf.

Die Gäste bekamen immer mehr Oberwasser und der SV Obertraubling schwächelte. Beim Spielstand von 6:9 in der 19. Spielminute nahm die Heimmannschaft eine Auszeit. Ab diesem Zeitpunkt verfielen die HSG-Damen wieder in ihre alte Lethargie. Verzweiflungswürfe und fehlende Torabschlüsse ließen den SV mit einer 14:12-Führung in die Halbzeit gehen.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich nicht viel. Die HSG schaffte zwar den 14:13-Anschlusstreffer, aber es hatte den Anschein, als ob die HSG-Damen den Faden komplett verloren hätten. Der SV Obertraubling wirkte cleverer, und durch einfache Lauf-Kombinationen wuchs der Vorsprung auf 18:14 an. Die Reitmeier-Truppe hatte immense Probleme mit der sehr offensiven 5:1-Abwehr des Gastgebers. Während sich die HSG-Damen jedes Tor hart erkämpfen mussten, gelang dem SV Obertraubling einfach alles. In der 40. Minute stand es bereits 21:16. Eine Auszeit sollte bei der HSG nochmal eine Veränderung bringen. Aber vergeblich. Am Ende stand es nach einer einseitigen Partie 34:22 für Obertraubling.

"Mein Team war in der zweiten Halbzeit total von der Rolle und hat sich da einfach unter Wert verkauft. Jeder Fehler wurde vom Gegner konsequent bestraft. Diese Niederlage kam Gott sei Dank noch früh in der Saison. Jetzt haben wir drei Wochen Spielpause und werden uns auf die nächste Partie konzentrieren", sagt Trainer Uli Reitmeier.

HSG-Tore : Ramona Völkl-Simbeck 5/1, Carina Schopper und Anna Stubenvoll je 4, Nathalie Fleischmann 3, Anna Hey, Carina Czichon und Katerina Cerna je 2
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