Handball
HSG-Herren wollen in Erlangen nachlegen

Sport
Nabburg
05.03.2016
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Nabburg/Schwarzenfeld. Nach einigen mühsamen Partien mit uninspiriertem Handball scheint die HSG Nabburg/Schwarzenfeld zurück in der Spur. Das Team hat die Lust am Offensivhandball wiedergefunden und den HC Forchheim (so etwas wie die "Mannschaft der Stunde" in der BOL) mit der wohl besten Saisonleistung bisher mit 29:22 besiegt. Besonders beeindruckend daran war die leidenschaftliche Abwehrleistung, auf die HSG-Trainer Daniel Kessler gerne aufbauen würde, denn bereits dieses Wochenende könnte diese der HSG gut zu Gesicht stehen.

Der Gegner am Sonntag (16 Uhr/Seebachgrundhalle Hannberg) heißt HSG Erlangen-Niederlindach, die Gastgeber aus Mittelfranken befinden sich noch immer im Abstiegskampf. Erlangen zählt allerdings zu den etablierten BOL-Mannschaften und zeigte dies zuletzt auch. Nach einer durchwachsenen Hinrunde gelangen nun mit einem neuen Trainer drei Siege am Stück und so marschierte man bis ins Tabellenmittelfeld. Entsprechend gefährlich dürfte die Partie für die HSG werden . Die Franken sind bekannt für schnellen Handball aus einer offensiven Abwehr heraus. Ähnlich wie die Spielgemeinschaft aus Nabburg und Schwarzenfeld sind die Erlanger von allen Positionen gefährlich und nur schwer auszurechnen. Die Vorgaben Kesslers an sein Team betreffen daher alle Mannschaftsteile: "Wir brauchen hinten schnelle Beine und müssen gut verschieben. Vorne muss der Ball schnell laufen, damit wir uns gegen die offensive Verteidigung nicht in Eins-gegen-Eins-Situationen aufreiben. Die Auslösehandlungen müssen sauber ausgespielt und die Ballverluste bei Möglichkeit vermieden werden. Wir brauchen 60 Minuten Vollgas." Wichtig wird auch das Rückzugsverhalten sein, denn Erlangen Niederlindach spielt konsequent eine schnelle Mitte.

HSG-Aufstellung: M. Strejc, Sturm - Blödt, Eichinger (?), Fenchl, Forster, Gsödl, Held, Kiener (?), Kübler, Schanderl, Schießl, Spiller, Stangl, Zeißner, Ziereis
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