Handball
HSG Nabburg kämpft Weidhausen nieder

Hauptsache gewonnen. Die HSG Nabburg/Schwarzenfeld bezwang in einer umkämpften Partie den TV Weidhausen mit 23:20. Verena Luley, die einen Treffer beisteuerte, setzt sich hier vorbildlich durch. Bild: Baehnisch
Sport
Nabburg
14.12.2015
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Krönender Jahresabschluss für die der HSG Nabburg/Schwarzenfeld. Nachdem alle Heimspiele in dieser Vorrunde gewonnen wurden, besiegten die Handballerinnen auch den TV Weidhausen mit 23:20.

/Schwarzenfeld. Wegen der angespannten personellen Situation ging das Heimteam mit gemischten Gefühlen in diese Landesliga-Begegnung. Beide Mannschaften starteten mit einer Reihe von technischen Fehlern. Nach vier Minuten schafften aber die Gäste das erste Tor und gingen mit 1:0 in Front. Die HSG wurde dann wacher. Die Abwehr stand stabil und durch schnell vorgetragene Angriffe schafften sie es, mit 3:1 die Führung zu übernehmen. Doch dies brachte den Gastgeberinnen keine Sicherheit. Das Angriffsspiel war geprägt von unvorbereiteten Würfen. Trainer Wolfgang Völkl: "Wir hatten hier einfach zu wenig Geduld und der TV Weidhausen nahm diese Bälle dankbar auf."

Wechselnde Führung


Die Zuschauer sahen sehr lang herausgespielte Angriffe der Gäste, bei denen die HSG-Damen immer wieder die Geduld verloren. Überraschende Kreisanspiele mit Torerfolgen waren das Resultat. So entstand ein enges Spiel mit wechselnder Führung. In den letzten fünf Minuten der ersten Spielhälfte fand die HSG etwas ihre spielerische Linie wieder, so dass sie mit einer knappen 12:11-Führung in die Halbzeitpause ging. Trainer Völkl meinte in der Pause: "Wir wollen das Spiel gewinnen, dürfen dabei aber nicht das Handballspielen vergessen. Die Konzentration muss in der Abwehr auch bei lang aufgebauten Angriffen hochgehalten werden."

Nach Wiederanpfiff hatten zunächst die Oberpfälzerinnen einen sehr guten Lauf und schafften mit 14:11 einen leichten Absprung. Danach folgte jedoch die wohl schlechteste heimische Phase in dieser Begegnung. Die Defensive war gar nicht mehr vorhanden und im Angriff wurden die sich bietenden Chancen nicht genutzt. Unter anderem konnten fünf Siebenmeter nicht verwandelt werden. Dagegen gelangen den Gästen fünf Tore zum Spielstand von 14:16. Siegeswille zeigte sich aber trotz allem bei der HSG und auch die Abwehr gewann wieder mehr Sicherheit. Der TV Weidhausen schaffte es nicht mehr, im Angriff Akzente zu setzen und das Heimteam übernahm immer mehr die Oberhand. "Mit einfachen spielerischen Mitteln konnten wir dann die Tore erzielen", freute sich Völkl. Nach dem 17:17-Ausgleich in der 50. Spielminute übernahmen die Gastgeber wieder mit 20:18 die Führung. Zwar schafften die Oberfranken das 20:20, den größeren Kampfgeist zeigten aber die HSG-Damen. Die Gäste mussten die letzten vier Minuten in Unterzahl agieren, und so gewannen die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld eine doch sehr zerfahrene Begegnung mit 23:20.

Trainer Wolfgang Völkl meinte nach dem Spiel: "Wir hatten das ganze Spiel über mit vielen einfachen Fehlern zu kämpfen. Es war wirklich keine schöne Partie. Aber gemeinsam haben wir uns da durchgekämpft und mit zwei Punkten beschenkt."

HSG-Tore: Kovarikova 7; Czichon 6; Fischer 6/1; Fröhlich 2; Schopper und Luley je 1;
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