Handball-Landesliga
HSG Nabburg/Schwarzenfeld muss sich noch mal strecken

Auch auf Torhüterin Theresa Weiherer wird es gegen die HSG Pleichach ankommen. Mit einem Sieg will sich die HSG Nabburg/Schwarzenfeld im Tabellenmittelfeld etablieren. Bild: A. Schwarzmeier
Sport
Nabburg
02.12.2016
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Nabburg/Schwarzenfeld. Die Handballdamen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld haben eine lange Auswärtsfahrt vor sich. Sie treten am Sonntag um 15.30 Uhr beim Aufsteiger aus der Bezirksoberliga, der HSG Pleichach, an.

Für die Mannschaft aus Unterfranken ist das Abenteuer Landesliga nichts Neues. Bereits in der Saison 2013/2014 war man vertreten, stieg damals aber sang- und klanglos wieder ab. Dieses Mal läuft es besser, mit 10:10 Punkten verweilen die Pleisacherinnen auf einem guten sechsten Tabellenplatz. Vor allem auf den Top-Neuzugang Anne Früh, eine Außenspielerin mit jahrelanger Bayernligaerfahrung, sollten die HSG-Damen ein Auge werfen. Die Heimmannschaft zeichnet sich durch sehr hohen Kampfgeist aus.

Da die vergangene Partie gegen die SG Regensburg nach temporeichen 60 Minuten gewonnen wurde, gilt es für die Oberpfälzerinnen, den Blick weiter nach vorne zu richten. Die Mannschaft von Trainer Uli Reitmeier passt sich immer mehr an das Niveau der Landesliga an und nimmt an Stabilität zu. Für das vorletzte Spiel vor der Winterpause gilt es, noch mal alle Stärken zu präsentieren, auch wenn personell auf Anna Kovarikova und Katerina Cerna verzichtet werden muss. Eine konzentrierte Defensivleistung und blitzschnelles Umschalten von Abwehr auf Angriff wird am kommenden Sonntag immens wichtig sein. Die HSG Pleichach baut ihr ganzes Spiel auf den schnellen Angriff nach vorne auf. Wenn alle Spielerinnen sich im Kopf hellwach präsentieren, dürften auch diese zwei Punkte mit nach Hause genommen werden. Positiv ist zu erwähnen, dass Anna Stubenvoll nach dreiwöchiger Abstinenz wieder am Sonntag mit dabei sein wird. Trainer Uli Reitmeier: "Die Partie am Sonntag wird sicherlich nicht leicht für uns. Die Punkte wären sehr wichtig, da wir uns dann im Mittelfeld etablieren könnten. Wenn wir es schaffen, unsere Konzentration über 60 Minuten hoch zu halten und jede einzelne Spielerin ihre Stärken abruft, werden wir auch mit einem Sieg nach Hause fahren."
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