Handball
Oberpfalzderby für die HSG

Carina Czichon (beim Wurf) erzielte zuletzt in Kunstadt genauso sechs Treffer wie Anna Kovarikova und Nathalie Fleischmann. Trotzdem mussten sich die HSG-Damen mit einer ernüchternden 24:26-Niederlage auf die Heimfahrt machen. Im Derby am Samstag gegen den SC Regensburg sollte die Möglichkeit der Wiedergutmachung wahrgenommen werden. Bild: bwr
Sport
Nabburg
01.04.2016
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Nach der Osterpause geht es für die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld in den Endspurt der diesjährigen Landesligasaison. Sie empfangen am Samstag, 2. April, um 17.15 Uhr in der Gymnasiumhalle in Nabburg die SG Regensburg.

Nabburg/Schwarzenfeld. In der Vorrunde unterlagen die HSG-Damen nach einer äußerst spannenden Partie nur knapp mit 28:29. Da die Regensburgerinnen eine sehr gute konstante Saison spielten, haben sie sich den Verbleib in der Landesliga bereits so gut wie gesichert. Beide Mannschaften kennen sich seit Jahren bestens, deshalb ist die Torgefährlichkeit der Domstädterinnen nichts Neues. Vor allem Nadine Heiligtag setzt sich und ihre Mitspielerinnen immer wieder gekonnt in Szene. Durch viel Variabilität und Bewegung in ihrem Angriffsspiel machen sie sich für jeden Gegner schwer ausrechenbar. Im Hinspiel brauchten die HSG-Damen lange, sich auf die Schnelligkeit der Domstädterinnen einzustellen.

Deutliche Verunsicherung


Die letzten Begegnungen der Völkl-Schützlinge waren von Abstimmungsproblemen und technischen Fehlern gezeichnet. Im Angriff wie auch in der Defensive ist Verunsicherung deutlich erkennbar. Von ihrer Normalform sind die HSG-Damen momentan weit entfernt. Trainer Völkl: "Wir machen zur Zeit den Fehler, dass wir zu schnell verkrampfen und zu viel wollen." Vor allem in der Offensive ist die Torgefährlichkeit nicht vorhanden. Der Gegner hat oft zu leichtes Spiel. Viele HSG-Spielerinnen sind nicht konsequent genug, auch fehlt der Zug zum gegnerischen Tor.

Hier liegt der Ansatzpunkt für die HSG, denn jegliche Schwäche wird in der Landesliga sofort bestraft. Die Formkurve der beiden aufeinandertreffenden Mannschaften könnte momentan nicht unterschiedlicher sein, und so ist die SG Regensburg mit Sicherheit der Favorit in diesem Oberpfalzderby. Die hauchdünne Niederlage aus der Vorrunde ärgert aber die HSG-Damen noch immer und ist so ein idealer Motivationsgrund.

Trainer Wolfgang Völkl vor dem Spiel: "Ich hoffe, die Mädels sind nach der letzten ernüchternden Niederlage in Kunstadt nun wieder wach genug und spielen wieder mit Freude und Einsatz Handball. Das wird notwendig sein, um der starken Regensburger Mannschaft Paroli bieten zu können. Auch eine möglichst große Fanschar würde den Mädels gut tun."
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