Handball
Schlechter Start der HSG

In der letzten Saison gewann die HSG Nabburg/Schwarzenfeld am 31. Oktober bei der HSG Mainfranken mit 25:22. Diesmal sah es für die Nabburgerinnen nicht so gut aus. Carina Czichon (vorne) traf trotzdem. Bild: Archiv
Sport
Nabburg
20.09.2016
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Die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld gaben sich zum Saisonstart einer nicht überlegenen HSG Mainfranken mit 27:24 geschlagen. Auch die Personalnot macht Sorgen. Sogar die verletzte Nathalie Fleischmann setzte sich auf die Bank.

Der Gastgeber schaffte von Anfang an den besseren Start in diese Begegnung und konnte nach einigen Minuten bereits eine 4:1-Führung für sich verbuchen. Die Abwehr der Oberpfälzerinnen stand aus der Not in einer defensiven 6:0-Formation. Durch viel Kampfgeist schafften sie es Mitte der ersten Halbzeit, zum ersten Mal mit 7:8 in Front zu gehen.

Gastgeber spielbestimmend


Durch ständige Zeitstrafen seitens der HSG war es ihnen aber nicht möglich, diese Führung weiter auszubauen. Mit vier Toren in Folge zogen die körperlich überlegenen Unterfränkinnen erneut davon. Die Gäste gaben aber nicht auf und spielten ihre sich bietenden Möglichkeiten aus, so dass es zur Halbzeit nur noch 15:13 für die HSG Mainfranken stand.

In der zweiten Hälfte war es für die HSG Nabburg/Schwarzenfeld wichtig, die Abwehr zu stabilisieren und die ehemalige Regionalspielerin Melanie Meyer in den Griff zu bekommen. In der zweiten Spielhälfte zeigte sich aber das gleiche Bild wie vorher. Die Gastgeber gingen kein hohes Tempo, bestimmten aber trotzdem die Partie. Ein ständiger ein-bis-zwei-Tore-Vorsprung konnte von den Damen von Trainer Uli Reitmeier nicht eingeholt werden. Als Ramona Völkl-Simbeck auch noch nach einer dritten 2-Minuten-Zeitstrafe das Spielfeld verlassen musste, drohte eine höhere Niederlage.

Czichon überzeugt


Carina Czichon überzeugte aber an diesem Tag durch immer wieder schöne Aktionen, so dass es in der 44. Spielminute wieder 21:21 stand. Es blieb weiterhin eng. Ein ständiges Auf und Ab zeichneten die letzten Spielminuten. Melanie Meyer aufseiten der HSG Mainfranken wusste aber immer wieder nicht nur sich, sondern auch ihre Mitspielerinnen geschickt einzusetzen.

Letztendlich mussten sich die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld am Ende mit 27:24 einer nicht überlegenen HSG Mainfranken geschlagen geben. Trainer Uli Reitmeier bilanzierte: "Ich bin stolz auf den Kampfgeist meiner Mannschaft. Mit ein bisschen Glück wäre diese Begegnung auch gemeistert worden."

Torschützen HSG Nabburg/Schwarzenfeld: Carina Czichon 7/3, Ramona Völkl-Simbeck 6/1, Carina Schopper und Katerina Cerna je 3, Anna Stubenvoll 2/1, Marie Fiala 2 und Anna Heyn 1
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