Handball
Spannend und schnell

Anna Kovarikova (Mitte) und die Handballerinnen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld können sich nicht auf ihrem Sieg gegen Bergtheim ausruhen. Am Wochenende spielen sie gegen Lokalrivalen SG Mintraching. Bild: mhs
Sport
Nabburg
14.10.2016
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Die Handball-Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld treten am Samstag beim Rivalen SG Mintraching/Neutraubling an. Trotz des selbstbewussten Auftretens nach dem Sieg gegen Bergtheim ist die Partie gegen die SG eine harte Nuss.

/Schwarzenfeld. Das wird keine leichte Aufgabe für die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld bei ihrem altbekannten Lokalrivalen der SG Mintraching/Neutraubling. Anpfiff ist um 18 Uhr in Neutraubling.

Seit Jahren ist die Mannschaft von Trainerin Dagi Stoll eine konstante Größe in der Landesliga. Jede Saison versuchen sie einen Relegationsplatz zum Aufstieg in die Bayernliga zu erspielen. Das gelang ihnen in der vergangenen Spielzeit durch einen bitteren vierten Tabellenplatz wieder nicht. Bisher ist die SG Mintraching/Neutraubling sehr gut in diese neue Runde gestartet. Mit drei Siegen und einer Niederlage befindet sie sich momentan auf Tabellenplatz drei. Das Spiel des Gastgebers basiert auf Melanie Stöhr. Die sehr schnelle und effektive Rückraumakteurin setzt geschickt ihre Mitspielerinnen ein. Vor allem das sehr schnelle Tempospiel nach vorne mit Blick auf die Kreisläuferin ist für manche Gegner eine unlösbare Aufgabe.

Sieg nicht als Maßstab


Die letzten Begegnungen der aufeinandertreffenden Kontrahenten strotzten immer vor Spannung und Schnelligkeit. Da kommt viel Abwehrarbeit auf die HSG-Damen zu. Den Sieg am vergangenen Wochenende gegen den HSV Bergtheim sollten die Nabburgerinnen nicht als Maßstab für die anstehende Partie nehmen. Die SG Mintraching/Neutraubling wird immer wieder über schnelle 1:1-Aktionen das Anspiel an den Kreisläufer suchen.

Wenn aber die Reitmeier-Schützlinge ihr kompaktes und variables Abwehrverhalten fortsetzen und ihr konzentriertes Rückzugsverhalten beibehalten, können sie auch gegen so eine Mannschaft bestehen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten dürften die HSG-Damen in dieser Saison angekommen sein, und so darf man auf eine sehr spannende und schnelle Begegnung hoffen. Fazit von Trainer Uli Reitmeier: "Mit Sicherheit wird es nicht leicht in einer immer gut gefüllten Neutraublinger Halle. Wenn wir aber an die Leistung des letzten Spiels anknüpfen und weiterhin unsere Fehlwürfe dezimieren, werden wir gegen eine so schnell spielende Mannschaft glänzen."
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