Handball
Starken Endspurt belohng

Sport
Nabburg
12.10.2016
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Lange Zeit war die Partie ausgeglichen. Aber am Schluss drehten die Handball-Herren der HSG Nabburg/Schwarzenfeld nochmals auf - mit Erfolg.

Nach einer packenden Schlussphase hatten es die Herren der HSG Nabburg/Schwarzenfeld geschafft. Sie besiegten zu Hause in der Bezirksoberligapartie den ESV Regensburg mit 24:21.

Der Gast zeigte sich von der ersten Minute an sehr präsent in der Abwehr und kam vorne über die Mittelposition oftmals zu leichten Toren. Schnell waren die Nabburg/Schwarzenfelder mit 2:4 im Rückstand. Vor allem den Spielmacher der Eisenbahner, Benedikt Fuchs, bekam die HSG-Abwehr nicht in den Griff. Ansonsten stand die Verteidigung aber stabil.

Im HSG-Positionsangriff ging nur selten genügend Druck auf den direkten Gegenspieler aus. "Gegen so eine robuste, körperbetonte Abwehr brauchst du Tempo in deinen Aktionen und musst den Ball laufen lassen. Das gelang uns zu selten, sodass wir nur wenig freie Würfe bekommen haben", zog Trainer Daniel Kessler Bilanz.

Im weiteren Verlauf fielen wenige Treffer. Es zeichnete sich eine torarme Partie ab. Über Einzelaktionen und vereinzelte Konter konnte sich der Gastgeber im Spiel halten. Beim Stand von 10:11 wurden die Seiten getauscht.

Spannung versprach die zweite Hälfte, da beim ESV weiterhin Fuchs die Fäden zog und die HSG im Angriff nun besser kombinierte. Endlich wurde der Ball zum besser postierten Nebenmann gespielt und auf die freie Wurfchance gewartet. Über 12:12, 14:14 und 17:17 entwickelte sich eine hitzige Partie, in der die Schiedsrichter viel laufen ließen.

Martin Strejc, der im Tor den guten Rückhalt Florian Sturm ablöste, setzte nochmals neue Impulse und ließ einen Ruck durch die HSG-Mannschaft gehen, die ab der 45. Minute den Siegeswillen und Kampfgeist zeigte, der dem Gast letztendlich den Zahn zog.

Hier bewährte sich der ausgeglichene Kader mit vielen Wechselmöglichkeiten. Im Verbund mit dem Torwart rang die aggressive Abwehr den körperlich starken ESV-Rückraum nieder. Zudem wurde in den letzten Minuten vorne mit Selbstvertrauen und Zug zum Tor gespielt. Als Lohn konnte vor einer tollen Zuschauerkulisse der erste Sieg der Saison gefeiert werden.

HSG-Tore: Kiener, Ziereis je 4, Blödt 4/1, Schießl, Spiller je 3, Held, Kübler, Schanderl je 2

Gegen so eine robuste, körperbetonte Abwehr brauchst du Tempo in deinen Aktionen und musst den Ball laufen lassen.HSG-Trainer Daniel Kessler
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