Handball
Wichtiger Punkt für HSG-Damen

Anna Stubenvoll (am Ball) war wieder einmal die beste Werferin bei der HSG Nabburg/Schwarzenfeld. Nach dem Unentschieden beim TV Helmbrechts dürften die Oberpfälzerinnen den Klassenerhalt in der Tasche haben. Bild: bwr
Sport
Nabburg
12.04.2016
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Es war spannend bis zum Abpfiff. Fünf Sekunden vor Schluss führten noch die Oberfranken. Aber dann traf Carina Czichon zum Ausgleich. Mit diesem einen Punkt dürfte der Klassenerhalt für die HSG-Damen gesichert sein.

Nach einer aufregenden und mitreißenden Partie zwischen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld und des TV Helmbrechts stand es 29:29. Von Anfang an kämpften die oberfränkischen Gastgeber um jeden Ball, denn sie brauchen dringend jeden Zähler im Kampf gegen den Abstieg aus der Landesliga Nord. Aber auch die HSG-Damen wollten sich nicht so leicht geschlagen geben.

Keine der beiden Mannschaften schaffte es, sich in den ersten Spielminuten entscheidend abzusetzen. Bis zur 13. Minute hatten die Oberpfälzerinnen einen minimalen Vorsprung, doch dann verletzte sich Natalie Fleischmann. Ein schwerer Schlag für die Damen von Co-Trainer Jürgen Böhm, der für Wolfgang Völkl auf der Trainerbank saß.

Ab sofort fehlte der Antrieb im Angriff der HSG. Immer wieder schafften es die hoch motivierten Oberfränkinnen, sich einen Vorsprung von ein oder zwei Toren herauszuspielen. Zur Halbzeit führten sie 19:18.

Auch nach dem Seitenwechsel sollte sich nicht viel ändern. Miri Aust, die Hauptakteurin des TV Helmbrechts, lenkte das Spiel der Gastgeberinnen. Durch gekonnte Anspiele an den Kreis und einem ständigen Positionswechsel machte sie es der HSG-Abwehr schwer, ein Konzept in der Defensive zu finden.

Die Partie gestaltete sich immer spannender. Wenige Minuten vor Spielende führten die Oberfranken noch mit 29:27. Theresa Stubenvoll verwandelte für die HSG einen Siebenmeter zum 28:29. Die Oberpfälzerinnen witterten nochmals ihre Chance, während beim TV Helmbrechts die Kräfte nachließen. 30 Sekunden vor Schluss nahm HSG-Trainer Böhm eine Auszeit. Er ordnete eine offene Manndeckung an. Damit sollte ein Fehlpass des Gastgebers provoziert werden. Dies gelang auch und Carina Czichon erzielte fünf Sekunden vor Spielende das rettende 29:29. Nach diesem Unentschieden liegen die HSG-Damen auf Platz acht und dürften den Klassenerhalt in der Tasche haben.

Co-Trainer Böhm lobte die geschlossene Mannschaftsleistung. "Es war ein packendes Spiel mit zwei gleichstarken Teams. Gegen die heimstarken Helmbrechtser einen Punkt zu holen, ist große Klasse. Damit dürften wir den Klassenerhalt geschafft haben und können bereits mit den Planungen für die nächste Saison beginnen."

HSG: Anna Stubenvoll 7/3, Carina Czichon 4, Nathalie Fleischmann 4/3, Theresa Stubenvoll 4/2, Carina Schopper 3, Verena Luley und Theresa Fröhlich je 2, Julia Fischer 2/1 und Katharina Cerna 1
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