HSG-Frauen gleich in Form
Wichtiger Sieg beim HSV Bergtheim

Julia Fischer traf beim Auswärtssieg der HSG vier Mal. Bild: mr
Sport
Nabburg
11.01.2016
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Auch die Verstärkung von oben nutzte dem Gegner nichts. Die Frauen der HSG Nabburg-Schwarzenfeld blieben in ihrer Begegnung in Bergtheim ganz cool.

Bergtheim. Erstes Spiel und erster Sieg im neuen Jahr für die Frauen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld. Sie triumphierten mit 23:20 über den HSV Bergtheim.

Wie erwartet verstärkte sich die Reservemannschaft aus Unterfranken mit jungen und talentierten Spielerinnen aus der Bayernliga-Mannschaft. Die HSG-Damen mussten zwar einen 0:1-Rückstand hinnehmen, zeigten sich aber in den folgenden Minuten hellwach. Das 5:1-Abwehrverhalten mit Zusammenspiel von Torfrau Theresa Weiherer funktionierte sehr gut, so dass der Gastgerber keine Lücken zum gegnerischen Tor fand. Auch das Angriffsspiel der Gäste überzeugte in der ersten Spielhälfte durch Variabilität. "Das waren genau die zwei Punkte, welche uns in den letzten Spielen gefehlt hatten", freute sich Trainer Wolfgang Völkl nach dem Auftritt. So lagen die HSG-Damen in der 20. Spielminute mit 11:7 in Front. Sie schafften es jedoch nicht, den Vorsprung weiter auszubauen. Immer wieder kam der HSV Bergtheim durch Einzelaktion zum Torerfolg, wodurch sie den Anschluss hielten. So hieß es zur Halbzeit verdient, aber nicht beruhigend 13:9 für die Oberpfälzerinnen. Trainer Völkl sagte zur ersten Hälfte: "Mit der Abwehr war ich in der ersten Halbzeit ganz zufrieden. Es waren ein paar Kleinigkeiten, aber das war nicht weiter tragisch."

Verbessern mussten die HSG-Damen jedoch ihr Rückzugverhalten. Auch die Anzahl der technischen Fehler war in den ersten 30 Minuten sehr hoch. Das änderte sich in den ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit. Die Gäste setzten sich auf 16:10 ab. Die Defensive stand in dieser Phase sehr gut, und im Angriff erspielte sich die HSG beste Chancen. Die Gäste verpassten es allerdings, die Begegnung frühzeitig für sich zu entscheiden. Viele Torchancen wurden einfach nicht genutzt. Bergtheim witterte nochmals die Möglichkeit heranzukommen. Die Offensive der HSG-Damen verlor nun sehr stark an Effektivität. Das Angriffsspiel war zu statisch. Reihenweise wurde unvorbereitet abgeschlossen, es war kein Druck mehr vorhanden. Das Resultat war, dass die Gäste die letzten Spielminuten noch um den Sieg bangen mussten. Da sich die Abwehr an diesem Tag jedoch sehr stabil zeigte hieß es am Ende 23:20 für die Oberpfälzerinnen.

"Ich bin mit dem Auftritt in Bergtheim zufrieden", urteilte Völkl nachher. "Auch wenn vieles noch nicht so geklappt hat, haben die Mädels jedoch angefangen, an den uns bekannten Problemen zu arbeiten. Es hat sich gelohnt, dass wir schon wieder sehr früh ins Training eingestiegen sind."

HSG-Tore: Fleischmann 11/8; Fischer 4; Czichon 2, Schopper , Rank 2, Fröhlich 1, Luley 1
Es hat sich gelohnt, dass wir schon wieder sehr früh ins Training eingestiegen sind.HSG-Trainer Wolfgang Völkl
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