Ohne Gegenwehr
HSG-Damen in Weidhausen chancenlos

Julia Fischer (links/Szene aus dem Spiel gegen Regensburg) war in Weidhausen erfolgreichste HSG-Torschützin. Dennoch verlor die Völkl-Truppe klar. Bild: mhs
Sport
Nabburg
25.04.2016
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Die Klasse ist bereits gesichert. Es geht um nichts mehr. Die Handballerinnen der HSG Nabburg-Schwarzenfeld spielen auch kommende Saison in der Landesliga Nord. Das merkte man beim Auftritt in Weidhausen ganz gewaltig.

Mit einer deftigen Niederlage kehrten die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld am Samstag vom TV Weidhausen zurück. Mit 21:32 verloren sie ihr Landesligaspiel. Die Gastgeberinnen sammelten wichtige Punkte im Abstiegskampf.

Hohe Nervosität und unnötige Ballverluste beider Mannschaften kennzeichneten die ersten Spielminuten dieser Begegnung. Erst nach vier Spielminuten gelang den Gastgeberinnen das erste Tor des Spiels. Die HSG-Damen glichen zwar noch aus, danach aber zeigte der TV Weidhausen die Richtung an. Die Gäste wurden regelrecht überrannt. "Hier haben wir es dem Gegner zu einfach gemacht", kritisierte HSG-Trainer Wolfgang Völkl. "Keine übernimmt Verantwortung." Ständig unvorbereitete Torabschlüsse machte es den Gastgeberinnen leicht. Zur Pause führten sie bereits mit 16:8.

Verbesserungen jeglicher Art forderte Trainer Wolfgang Völkl für die zweite Hälfte. Diese blieben jedoch aus. Die Zuschauer konnten sehen, bei welcher der beiden Mannschaften es noch um etwas ging. Mit zunehmender Spieldauer wurde dann auch die Defensive der Oberpfälzerinnen immer passiver. Völkl: "Wir haben teilweise ohne Körperkontakt gespielt und auch das Stellungsspiel war nicht mehr vorhanden."

Selbst die zweite Welle sollte an diesem Tag nicht funktionieren. Meistens nahmen die HSG-Damen weit vor dem Tor das Tempo heraus. Der Gastgeber hingegen leistete sich, vor allem durch das starke Trio Pack/Hergenröter/Streicher, bis zum Schluss der Partie keine Schwächephase mehr.

"Das Spiel war nach 20 Minuten gelaufen. Uns fehlen zurzeit Spielerinnen, die den Körperkontakt annehmen und im Angriff den Willen auch zeigen, Tore zu werfen", meinte Völkl. "Gegen einen Gegner, der um den Klassenerhalt spielt, darf man so nicht auftreten. Da kommt man dann schnell unter die Räder."

HSG-Tore: Fischer 6; Czichon 5; Kovarikova 3; Anna Stubenvoll 2; Theresa Stubenvoll 2; Fröhlich 1; Luley 1; Fiala 1
Wir haben teilweise ohne Körperkontakt gespielt und auch das Stellungsspiel war nicht mehr vorhanden.HSG-Trainer Wolfgang Völkl
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