Um die "Goldene Ananas"
HSG-Herren verlieren Verfolgerduell

Sport
Nabburg
22.03.2016
19
0

Der TV Erlangen-Bruck II ist in der Handball-Bezirksoberliga enteilt, und somit war das Spiel der Verfolger TS Herzogenaurach gegen die HSG Nabburg/Schwarzenfeld am Sonntag das Duell um die "Goldene Ananas". Diese holten sich die Herzogenauracher mit einem 26:23-Sieg. Auch wenn die HSG kurzzeitig aufschließen konnte, entspricht dieses Ergebnis am Ende dem Kräfteverhältnis über 60 Minuten gesehen.

Überhastete Abschlüsse


Auf beiden Seiten wurden die ersten Angriffe überhastet vergeben und es waren die Gäste aus der Oberpfalz, die den ersten Treffer landen konnten. Im Anschluss war das Team der HSG von Ersatztrainer Martin Strejc (Coach Daniel Kessler musste kurzzeitig absagen) allerdings viel zu fahrig in seinen Aktionen. Herzogenaurach zog bis auf 5:1 davon, ehe Strejc beim Stand von 2:6 eine Auszeit nahm. Es drohte eine hohe Niederlage und so versuchte er, sein Team aufzurütteln.

Trotz seiner eher ruhigen Art schien er einen Nerv getroffen zu haben, denn das Team wirkte nun, speziell in der Abwehr, viel aufmerksamer. Zudem entschärfte HSG-Goalie Florian Sturm einige Würfe. Konsequenterweise arbeitete sich die HSG zur Pause bis auf 11:12 heran. In dieser Phase war die Fehlerquote noch immer hoch, allerdings auf beiden Seiten.

Unglückliche Situationen


Der zweite Durchgang gestaltete sich ausgeglichen: Beide Teams bekamen keine Sicherheit in ihr Spiel und hatten zu viele Ballverluste, boten aber dennoch den ein oder anderen sehenswerten Angriff. Schnell war der Ausgleich geschafft und die Gäste schienen ein wenig am Drücker. Nach dem 16:16 machte die HSG auch den besseren Eindruck. Einige unglückliche Situationen und knappe Schiri-Entscheidungen verhinderten ein Kippen des Spiels. Und so waren es am Ende die Franken, die den Sieg klarmachen konnten.

Blödt auch noch verletzt


Angesichts der zahlreichen Ausfälle (Kiener, Stangl, Zeißner und Ziereis waren nicht dabei, Blödt verletzte sich im Spiel) war der HSG Auftritt durchaus in Ordnung. Schmerzhaft ist allerdings die Tatsache, dass man das Spiel mit einer geringeren Fehlerquote gut und gerne auch gewinnen hätte können.

HSG-Tore: Fenchl 4, Schießl 3, Spiller 3, Held 3, J. Strejc 3, Blödt 3/1, Schanderl 3/1
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.