Unangenehme Sonntagsarbeit
HSG-Handballer bei OG Erlangen Favorit

HSG-Spieler Simon Schießl (rechts) will seine Wurfgewalt auch im Auswärtsspiel bei OG Erlangen zeigen. Bild: bwr
Sport
Nabburg
29.01.2016
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Nabburg/Schwarzenfeld. Die Herren der HSG Nabburg-Schwarzenfeld sind diesmal zu Gast bei der OG Erlangen. Und wie jedes Jahr ist dies ein unangenehmer Termin - am Sonntagvormittag. Sehr früh aufstehen, nach Erlangen fahren und am Ende doch wieder ohne Punkte abzureisen - so sah oft der Ablauf bei der HSG aus. Doch eines ist dieses Mal anders, denn die Altmeister des "Olympischen Gedanken Erlangen" stehen auf dem letzten Tabellenplatz in der Bezirksoberliga. Dieser ungewöhnliche Umstand ist dem unglücklichen Saisonverlauf geschuldet, da der OG etliche Spiele nur knapp verloren hat. Das ist aber nicht unbedingt ein Vorteil für die HSG, denn die Franken haben weiterhin einen großen Spielerpool mit vielen hochklassigen Handballern und unheimlich viel Routine, einer kompromisslosen Abwehr und überlegtem Angriffsspiel.

Es wird also keine leichte Aufgabe für die HSG, die hat sich aber vorgenommen, nach zwei Niederlagen und einem glanzlosen Sieg richtig in die Erfolgsspur zurückzukehren. Die HSG zeigte gegen den HC Erlangen III im Laufe des Spieles zwar schon wieder erste gute Ansätze, dennoch war am Ende noch vieles Stückwerk und nicht der flüssig schöne Handball der Hinrunde.

Mit einem Sieg möchte die HSG in Schlagdistanz zu den Spitzenteams bleiben. Allerdings wird Tim Eichinger fehlen, doch der Rest der Truppe ist einsatzbereit.

Voraussichtliche Aufstellung der HSG: Strejc M., Sturm - Blödt, Fenchl, Forster, Gsödl, Held, Kiener, Kübler, Schanderl, Schießl, Spiller, Stangl, Strejc J., Zeißner, Ziereis
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