"Analog" statt digital
Projekt "Brieffreundschaft an der Naabtal-Realschule

Groß war die Freude bei den Fünftklässlern der Naabtal-Realschule, als sie die Briefe der Schüler aus Rottenburg bekamen. Bild: hfz
Vermischtes
Nabburg
19.12.2015
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Das Thema "Persönlicher Brief" stand bei der Klasse 5d der Naabtal-Realschule im Deutschunterricht im Mittelpunkt. Da im Zeitalter der Digitalisierung das "analoge" Medium des Briefes immer seltener Anwendung findet, wurde das Projekt "Brieffreundschaft" mit einer fünften Klasse der Staatlichen Realschule Rottenburg im Landkreis Landshut ins Leben gerufen.

Dabei tauschten die Schüler beider Klassen Briefe aus, die im Deutschunterricht geschrieben und überarbeitet werden. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass die Kinder das Briefeschreiben nicht nur als Aufsatzform begreifen, sondern auch ein persönliches Erlebnis damit verbinden können. Um den per Zufallsprinzip ausgewählten Brieffreund zunächst näher kennenzulernen, erhielten die Lernenden zu Beginn des Projekts Steckbriefe mit Fotos ihres künftigen Schreibpartners. Gespannt lasen die Fünftklässler die vielen Informationen über ihre Briefpartner. Nach dieser ersten Kontaktaufnahme schrieben die Schüler die Rohfassung ihrer Briefe, die später in korrigierter Form auf selbst gestaltetes Briefpapier übertragen wurde. Kunstlehrerin Anne Bräuer gestaltete das Briefpapier mit den Schülern.

Am Montag war es dann soweit: Jeder Schüler bekam seinen ersten Brief aus Rottenburg. Auch in Niederbayern kamen zeitgleich die Briefe an und wurden mit ebenso großer Begeisterung empfangen. Nun war es an den Schülern, einen Antwortbrief zu verfassen.
Weitere Beiträge zu den Themen: Naabtal-Realschule (17)Brieffreundschaft (1)
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