Ausbildungshilfe für die neue Polizei der Ukraine

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Nabburg
19.05.2016
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Jeweils 15 Einsatzleiter der neuen ukrainischen Polizei werden im Zuge der Ausbildungshilfe der Bayerischen Polizei für die Ukraine zu Multiplikatoren fortgebildet. Diese Ausbildung findet in dreiwöchigen Modulen bei der Bereitschaftspolizei in Nabburg statt. Die Einsatzleiter, wie auch die Streifenbeamten, wurden nach dem Maidan-Aufstand 2014 eingestellt.

Die Polizeireform in der Ukraine ist noch nicht abgeschlossen. Die Multiplikatoren-Ausbildung ist vor allem eine praktische Ausbildung, da die Gesetze von Deutschland und der Ukraine nicht immer übereinstimmen. So zeigen die deutschen Polizisten zum Beispiel die Unfallaufnahme mit verletzten Personen, die Personenkontrolle oder das Vorgehen bei häuslicher Gewalt. Das Verhältnis Bürger und Polizei, Politik und Polizei steht auch im Fokus. "Wir möchten unseren ukrainischen Polizeikollegen deutlich machen, dass die Polizei nur dann erfolgreich ist, wenn die Bevölkerung und die Politik Vertrauen in die Arbeit der Polizei hat und deren Handeln ausschließlich auf Recht und Gesetz beruht", sagte Erster Hauptkommissar Oliver Mignon bei einem Besuch im Nabburger Rathaus. Dort wurden die Gäste vom Bürgermeister empfangen. Unser Foto entstand danach. Hauptkommissar Thorsten Dagner erstellte vonseiten der Bayerischen Bereitschaftspolizei in Nabburg die Konzeption der Multiplikatoren-Ausbildung. Polizeihauptmeister Klaus Biehler, wohnhaft in Pfreimd, kümmert sich auch außerhalb der üblichen Dienstzeit um die Gäste.
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