Dankbar für Gottes Gaben

Am Unteren Markt hatten sich viele Gläubige versammelt, um die Segnung der Erntekrone mitzuverfolgen und anschließend gemeinsam zur Kirche zu ziehen. Bild: bph
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Nabburg
05.10.2016
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Die Pfarrgemeinde St. Johannes der Täufer durfte miteinander ein großes Fest feiern. Zahlreiche Vereine und Gruppen hatten sich auf dem Unteren Markt zum Erntedank versammelt.

In einem festlichen Zug wurde der vom Landvolk reich geschmückte Erntewagen mit der liebevoll gesteckten Erntekrone unter klingendem Spiel der Jugendblaskapelle eingeholt. Mit einem umfassenden Vergelt's Gott dankte Pfarrer Hannes Lorenz zu Beginn der Feierlichkeiten dafür, dass Erntedank für alle ein so selbstverständlicher Termin ist. Und dass es immer wieder schön sei zu erfahren, dass die kirchlichen Feste mitgetragen werden von den Räten: Bürgermeister mit Stadtrat, Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat.

Wichtige Gemeinschaft


Großer Dank galt dem Landvolk für den herrlichen Erntewagen, Josef Brunner für die Rösser und H. Irlbacher für den Wagen. Mit Blumen und farbenfrohen Erntekörben setzten die Gartenbauvereine aus Nabburg und Neusath schöne Akzente im langen Kirchenzug, ebenso die beiden Kindergärten St. Angelus und St. Marien mit ihren kleinen Erntewagen.

Gerade die Teilnahme so vieler Kinder mit ihren frohen Liedern und ihrer Eltern erfreue die Pfarrgemeinde. "Was wäre ein Kirchenzug ohne unsere Jugendblaskapelle und die Vereine mit ihren schmucken Trachten, Uniformen und bunten Fahnen?" Ein besonderes Augenmerk galt diesmal dem noch verhüllten neuen weißen Banner mit blauem Kreuz des Männervereins, das im Festgottesdienst gesegnet wurde. (Bericht folgt)

Ausgehend von der Lesung, in der Apostel Paulus seine Gemeinde in Korinth zum Dank auffordert, weil Gott "allezeit alles Nötige ausreichend zur Verfügung stellt, so dass wir noch genug haben, um allen Gutes zu tun" stellte der Stadtpfarrer in seiner Predigt fest: "Wir haben das Glück auf dieser Seite der Welt leben zu dürfen, wo wir die Fülle der Gaben tagtäglich erfahren dürfen. Doch Gott zeigt uns auch, warum er uns das alles gibt: Er will, dass unter uns Gemeinschaft wächst!"

An Erntedank werde man erinnert daran, indem man untereinander die Gemeinschaft pflegt, sich füreinander einsetzt und zusammen die Fülle der Gaben genießt und schätzt. Gerade an diesem Erntedanksonntag zeige die Pfarrgemeinde, wie wichtig ihr die Gemeinschaft ist. Natürlich solle diese Gemeinschaft nicht nur auf die Pfarrei beschränkt bleiben. Erntedank rufe dazu auf, globale Gemeinschaft zu gestalten und für die Verantwortung zu übernehmen, die auf der anderen Seite dieser Welt in Armut und Hunger leben.

Suppe und Leberkäse


Die Gruppe Effata gestaltete im Zusammenspiel mit Blaskapelle und Kindergarten den festlichen Gottesdienst, den Pfarrer Lorenz in Konzelebration mit Ruhestandspfarrer Gottfried Rottner feierte. Viele Ministranten waren zur Stelle und füllten den Altarraum. Bevor die ganze Kirchengemeinde nach dem Lied "Großer Gott wir loben Dich" aus der Pfarrkirche auszog, erfreuten die kleinen Sänger der Kindergärten mit noch mit einem Lied und erntete viel Beifall dafür. An den Ausgängen verkaufte die Landjugend Mini-Brote. Mit dem Erlös wird ein Projekt in Afrika unterstützt.

Der Frauenbund lud zur Gemüsesuppe und der Männerverein zum Leberkäse in das Jugendwerk beim Frühschoppen ein. Beides kam erwartungsgemäß sehr gut an. Die Jugendblaskapelle spielte unter Stabführung von Markus Ferstl zur Unterhaltung der Gäste auf.
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