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Handelszentrum: Michael von Keitz übernimmt Projektentwicklung

Vermischtes
Nabburg
16.12.2015
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"So bedauerlich die Situation ist, es muss weitergehen", kommentiert Michael von Keitz den plötzlichen Tod von Fred Neukam, der die Pläne für ein Handelszentrum - nahe der A 93 - entwickelte. Der Geschäftsführer der Admira Handels- und Gewerbebau GmbH aus Bayreuth übernimmt nun die Projektion.

Michael von Keitz führt die Geschäfte von Admira, eine der 40 Gesellschaften in der Unternehmensgruppe Graf Thun und Hohenstein Veit. Im NT-Gespräch berichtet er, dass laufende Projekte in regelmäßigen Abständen mit den Außendienstmitarbeitern besprochen würden. Keitz ist das Nabburger Vorhaben nicht fremd, da er in Fred Neukams Arbeit eingebunden gewesen sei. Er wisse um die Nabburger Situation, wo die politische Mehrheit des Stadtrates "nicht zwingend für das Projekt ist". Dem stünden die gesammelten Unterschriften der Interessensgemeinschaft pro Handelszentrum gegenüber, die in einen Bürgerentscheid münden. Gehe das Quorum positiv aus, erhalte die Stadt damit den Auftrag, als Grundlage des geplanten Projektes Baurecht zu schaffen.

"Besondere Situation"


"Das ist auch für uns eine besondere Situation", betont Michael von Keitz. Ein Quorum der Bevölkerung sei Voraussetzung, um eine "vernünftige, umsetzbare Projektion anzugehen". Und wer soll sich ansiedeln? Es gebe Vorgespräche, denen "erste Planungsvarianten erwachsen sind". Doch konkretere Schritte könne es erst geben, wenn über den Planungswillen der Kommune entschieden sei und "wir uneingeschränktes Baurecht haben". Hier sei die Regierung der Oberpfalz am Zug, gehe es um die Kriterien des Landesentwicklungsprogrammes, um Betrachtungsweisen, die durch Gutachten zu belegen seien. Für den 45-jährigen Geschäftsführer "ein übliches Procedere", zu dem Fred Neukam Vorgespräche geführt habe. Dessen Einschätzung nach seien sie "durchaus positiv" verlaufen. "Wir gehen da nicht blauäugig rein", betont Michael von Keitz. Der Ablauf des Bebauungsplanverfahrens "ist überall gleich." Zusammen mit den übergeordneten Behörden sei zu klären, "was realisiert werden kann". "Wir haben 15 000 Quadratmeter Fläche. Ein Supermarkt verbraucht 5000 bis 6000 Quadratmeter Fläche. Also können wir noch was dazu machen, um einen Mehrwert für Nabburg zu schaffen". Vorstellen könnte man sich neben einem Lebensmittelmarkt Textil und Schuhe, "auch Randsortimente, die noch nicht zwingend in Nabburg vorkommen".

"Was möglich ist"


Auf eine Größenordnung und Aufteilung will sich der Geschäftsführer nicht festlegen: "Das könnten genauso zwei mit 800 oder drei mit 600 Quadratmeter sein". Das sei letztendlich davon abhängig, "was man von der Regierung der Oberpfalz zugesprochen bekommt". Sein Fazit: Falls die Bürger im Entscheid pro Handelszentrum votieren, werde das die Kommune akzeptieren müssen und das Baurechtsverfahren anstoßen. "Wir müssen mit der Kommune und den Behörden zusammenarbeiten und sehen, was genehmigungsrechtlich möglich ist". Der Geschäftsführer setzt auf Konsens: "Alles andere hat keinen Sinn".
Zusammen mit den übergeordneten Behörden ist zu klären, was realisiert werden kann.Michael von Keitz
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