Dr. Helmut Ertl schlüpft beim CSU-Starkbierfest in die Rolle von „Bruder Barnabas“
„Neuer schwarze Bruder“ als Fastenprediger

JU-Kreisvorsitzende und Kreisrätin Bettina Bihler zapfte das von ihr gestiftete Fass Bockbier an. Mit der Spenderin stießen Bruder Barnabas alias Dr. Helmut Ertl, CSU-Stadtrat Hans Georg Dobler, Ortsvorsitzender Stefan Leitner und Wirt Stefan Sauerer (von links) auf einen gemütlichen Abend an.
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Nabburg
26.03.2016
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(ohr) Die Vorstandschaft des CSU-Ortsverbandes Nabburg hält Wort. Sie ließ im letzten Jahr das Starkbierfest wieder aufleben - aber ohne den traditionellen Höhepunkt. Die Verantwortlichen lösten ihr Versprechen ein. Heuer erlebten die Besucher eine sachlich witzig pointierte "Fastenpredigt" vom "neuen schwarzen Bruder".

"Der Zuspruch nahm im Vergleich zum Vorjahr enorm zu", freute sich CSU-Ortsvorsitzender Stefan Leitner im Gasthaus Sauerer. Sein besonderer Willkommensgruß galt seinen Fraktionskollegen im Stadtrat, Dritter Bürgermeisterin Heidi Eckl (ÖDP). JU-Kreisvorsitzende und Kreisrätin Bettina Bihler trieb den Hahn mit einem Schlag in das von ihr spendierte Fass Bockbier und kurz darauf erklang "Ozapft is". Bihler bediente die Gäste und sie hoben die Tonkrüge zu einem gemeinsamen "Prost". Das "Duo Montana" mit Michael Kugel und Georg Schmachtel spielte zünftig auf, "Bruder Barnabas" marschierte ein und trat ans Mikrofon. Ein kräftiger Schluck von der "göttlichen Fastenspeise" stimmte auf die Fastenpredigt mit gemäßigtem Derblecka in freier Rede auf Kommunalpolitiker ein - auch aufmunternde Worte kamen über die Lippen.

Neulich, so der neue "schwarze Bruder", kam er mit einem Schwarzenfelder ins Gespräch: Der wohne gerne Stadtratssitzungen bei, weil er sich da so köstlich amüsiere. Der Prediger nahm die Volksentscheide Feuerwehrhaus, Krematorium, Tiefgarage und Einkaufszentrum aufs Korn und bezweifelte bisweilen die Notwendigkeit.

So mancher Stadtratskollege bekam sein Fett ab. Mit dem Bahnübergang werde es sowieso nichts mehr, weil die CSU angeblich pausenlos die Amtslösung hintertreibe "und da ist in 50 Jahren noch ein Torpedo mit einer Mumie von Otto Zeitler unterwegs". Auch ein Wort zu den Leerständen: "Wenn noch weiter so gestritten wird, dann haben wird neben dem schwarzen Loch gegenüber dem Geschäft Obendorfer in einigen Jahren viele schwarze Löcher, die sich zu einem Riesenloch auftun und den ganzen Ort mit Stadtrat und Bürgermeister verschlingen."

"Freundlichen Umgangston pflegen, sachlich arbeiten und miteinander fortgehen", legte Bruder Barnabas den Kommunalpolitikern ans Herz.
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