Erholsames Innehalten
Kirchliche Gruppen beim Adventsingen der Kolpingfamilie

Der Kirchenchor übernahm bei dem Adventsingen eine tragende Rolle. Bild: bph
Vermischtes
Nabburg
21.12.2015
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Alle zwei Jahre richtet die Kolpingfamilie ein Adventsingen aus. Vorsitzender Kurt Koppmann stellt ein besinnliches Programm zusammen, das mit Gesang, Musik und Textbeiträgen auf Weihnachten hin führt. Gruppen aus Nabburg gestalteten das Programm. Einige hundert Besucher kamen in Vorfreunde auf das Fest in die Stadtpfarrkirche, um sich einstimmen zu lassen.

Chöre und Bläser


"Wir sagen Euch an den lieben Advent" mit diesem Klassiker wurde der Spätnachmittag bei festlichen Klängen des Klarinetten- Ensembles der Jugendblaskapelle unter der Leitung von Melanie Ferstl eingeleitet. Kaplan und Kolping-Präses Christian Blank sowie Vorsitzender Kurt Koppmann lasen in der Folge abwechselnd adventliche Texte und stellten dabei auch so manchen Bezug zum aktuellen Zeitgeschehen her. Das Orgelsolo "Wachet auf, ruft uns die Stimme" vorgetragen von Kirchenmusiker Jonathan Brell war der Auftakt für die Beiträge der drei Gruppen.

Ein "Klarinettenjodler" leitete über zur Gruppe "Effata", die mit ihrem neuen geistlichen Liedgut in rhythmischer Begleitung die Freunde auf das Weihnachtsfest spürbar werden lies. "Ein Licht in dir geboren" und "Wir ziehen vor die Tore der Stadt", so lauteten zwei von fünf Titeln, der Gesanggruppe unter Leitung von Dirigent Brell. Nach dem "Mozartmenuett" der Jugendblaskapelle, etwa zur "Halbzeit" des Konzerts, luden zwei Orgelsoli "Nun kommt der Heiden Heiland" und "Pastorale" ein, zur Ruhe zu kommen und die Gedanken schweifen zu lassen in dieser spannungsgeladenen Vorweihnachtszeit.

Ein "Hirtenlied" der Klarinettengruppe eröffnete den zweiten Teil des Konzerts. Es folgte "Veni, veni Emanuel" gesungen vom Kirchenchor. Dieser hatte bereits im ersten Teil das bekannte Lied "Maria durch den Dornwald ging" äußerst gefühlvoll vorgetragen. "Machet die Tore weit" und das weltbekannte "Tochter Zion", stimmgewaltig dargeboten waren die vier Gesangsbeiträge des Chores unter Leitung von Jonathan Brell. Das Schlusslied "Tauet Himmel den Gerechten" sangen die beiden Chöre und die Kirchenbesucher gemeinsam, begleitet vom Ensemble der Jugendblaskapelle.

Mit einem kräftigen Applaus dankten die Zuhörer den Akteuren für ihre eineinhalbstündigen Vorträge. Das erholsame Innehalten am dritten Adventsonntag war ansprechend gestaltet. Wobei sich der eine oder andere Zuhörer doch insgeheim auch auf den heimeligen Klang einer Zither oder eines Hackbretts gefreut hätte.
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