Exkursion an die Uni Regensburg
Elektromagnetische Schwingungen

Dr. Stephan Giglberger von der Universität Regenburg (rechts) erläutert den Schülern des W-Seminars Physik des JAS-Gymnasiums die technische Ausstattung des Labors. Bild: hfz
Vermischtes
Nabburg
02.04.2016
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Einen lehrreichen Tag verbrachten die Schüler des W-Seminars Physik des Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasiums (JAS-Gymnasium) mit Studiendirektor Christian Huber an der naturwissenschaftlichen Fakultät Physik der Universität Regensburg. Dort hatte Dr. Stephan Giglberger gemeinsam mit einem Assistenten in den Praktikumsräumen verschiedene Experimente zum Thema "elektromagnetische Schwingungen" vorbereitet.

Jeweils zu Beginn eines Versuchsteils gab es eine theoretische Einführung. Danach konnten die Schüler in Zweiergruppen aktiv werden, indem sie die einzelnen Schaltungen unter Mithilfe der Betreuer aufbauten. So hatten die Schüler Gelegenheit, selbst Messungen mit einem Oszilloskop, einem x-y-Schreiber oder einem Spektrumanalyser, welcher Töne mittels der Soundkarte eines PCs untersuchen kann, zu machen. Der praktische Nutzen war stets von Bedeutung.

Interessant war auch das physikalische Grundprinzip der Erzeugung von Klängen. Gemeint ist damit die Tatsache, dass zum Beispiel der Kammerton "a" mit der Frequenz 440 Hz anders klingt, wenn er von einer Geige oder von einem Klavier gespielt wird. Hintergrund ist, dass Klänge keine reinen Sinusschwingungen sind, sondern eine Überlagerung mehrerer Schwingungen. Zum Abschluss wurde das Erzeugen von Tönen mit einem Theremin demonstriert. Hierbei handelt es sich um ein elektronisches Musikinstrument, das berührungslos gespielt wird: Lediglich durch Veränderung des Abstandes des menschlichen Körpers zu zwei Antennen können Tonhöhe und Lautstärke variiert werden.
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