Fahrzeug für Tunesien

Matthias Mutzbauer (links) und Mattias Ferstl (rechts) brachten das alte Fahrzeug des THW-Ortsverbandes nach Genua, von wo aus es nach Tunesien verschifft wurde. Bild: hfz
Vermischtes
Nabburg
22.10.2016
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Das Technische Hilfswerk unterstützt in Tunesien den Aufbau des Katastrophenschutzes. Dies geschieht durch den Kauf von Ausstattung, die Ausbildung im Umgang mit technischem Gerät oder die Übergabe von alten Fahrzeugen.

In Tunesien leisten diese Fahrzeuge mit ihrer robusten Technik in einer nicht so technisierten Welt gute Dienste. Auch beim THW Nabburg wurde ein in die Jahre gekommener Mercedeskipper ausgesondert und durch einen anderen ersetzt. In technisch perfektem Zustand wurde er für das Tunesienprojekt vorgeschlagen und auch akzeptiert.

Beim THW-Ortsverband Singen in Baden-Württemberg wurde schließlich ein Konvoi mit zehn zu überführenden Fahrzeugen zusammengestellt. Danach erfolgte durch Mitarbeiter der THW-Leitung noch ein kurzes Briefing. Nach der Übernachtung beim Ortsverband Singen ging es am nächsten Tag los.

Die 20-köpfige Besatzung, Fahrer und Beifahrer, machte sich auf den Weg in Richtung Genua. Den Nabburger Kipper steuerten Mattias Ferstl und Mattias Mutzbauer. Die Fahrzeuge schafften die etwa 500 Kilometer lange Strecke ohne Probleme. Da in Italien ein Sonntagfahrverbot für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen besteht, wurde die Besatzung in ein Hotel einquartiert und hatte den Tag zur freien Verfügung.

Am nächsten Tag ging es dann zum Fährhafen, wo der Konvoi schon vom tunesischen Zivilschutz erwartet wurde. Dieser nahm die Fahrzeuge freudig per Schenkungsurkunde in Empfang, und die Fahrer konnten sich von ihrem langjährigen fahrbaren Untersatz verabschieden. Mit dem Bus ging es dann wieder in Richtung Heimat.
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