Festlicher Tag für 39 Kinder

Die begeisterten Erstkommunionkinder forderten Eltern und Freunde auf, kräftig beim Schlusslied mitzusingen, während sie mit Pfarrer und Kaplan um den Altar tanzten. Bild: bph
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Nabburg
13.04.2016
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Die Erstkommunion ist ein wichtiger Schritt des Hineinwachsens in die Kirche. Die Kinder werden an diesem Tag in die Mahlgemeinschaft aufgenommen. Der festlich begangene erste Empfang der Kommunion war am Sonntag ein Fest der ganzen Kirchengemeinde Sankt Johannes der Täufer.

Die Gemeinschaft mit Jesus, wie sie intensiver nicht sein kann, erfuhren am Sonntag in der ersten Heiligen Kommunion 39 Kinder. Christus schenkte sich ihnen in Gestalt der Hostie im Beisein von Eltern, Verwandten und zahlreichen Gläubigen.

Die 26 Mädchen und 13 Buben bewegten sich in einem langen Zug vom Jugendwerk zum Johannesdom. Sie wurden mit vollem Glockenklang und "jubelnder" Orgel empfangen.

Dem Bösen widersagt


Nach dem feierlichen Einzug versammelten sich die in einheitlichen weißen Gewändern gekleideten Kinder zusammen mit Pfarrer Hannes Lorenz und Kaplan Christian Blank um den Altar. Beim Kyrie-Ruf "Herr erbarme dich" entzündeten die Erstkommunikanten ihre Kerzen an der Osterkerze. Das Tagesgebet hatte die Liebe Gottes zum Inhalt der die Menschen als guter Freund durch das Leben begleite.

Eingehend auf das Matthäus-Evangelium lenkte Pfarrer Hannes Lorenz den Blick auf den Sämann. Nur ein kleiner Teil der Körner, der auf guten Boden falle, bringe reiche Frucht. "Jeder von Euch, jeder von uns allen ist wie ein Samenkorn, von Gott mit einem guten Kern geschaffen und von Jesus auf guten Boden gesät". Es sei der Boden der Familie, in der wir wachsen, aufwachsen dürfen.

Der Geistliche weiter: "Dort ist der Boden, den die Sonne bescheint an all den schönen Tagen, da wir uns freuen dürfen. Es ist der Boden, der genügend Wasser und Nährstoffe erhält durch das, was andere Menschen für uns tun. Es ist der Boden, den Gott selbst für uns bereitet hat und auf dem er uns kleine Pflänzchen pflegt und umsorgt durch Jesus, den Sämann, der unser Freund ist. Wir sind ihm wertvoll." Im Taufversprechen widersagten die Kinder allem Bösen der Welt, das zu Streit und Hass führt, das andere Menschen verletzt und die Welt und das Leben zerstört. Beim Taufbundlied gingen die Mädchen und Buben zum Taufbrunnen im Westchor und bekreuzigten sich mit Weihwasser.

Mit Gesang und Tanz


Zur Gabenbereitung brachten Kommunionkinder eine Schale mit frisch gekeimten Weizenkörnern, einen Brotlaib und Weintrauben sowie Hostien und einen Krug mit Wein zum Altar. Während der Brotkommunion der Kinder herrschte Stille, ab der Kelchkommunion spielte die Orgel.

Vor dem Schlusssegen versammelten sich die Kinder um den Altar, sangen und tanzten mit den Geistlichen zum Lied "Dieses Leben haben". Nach dem vielstimmigen "Großer Gott, wir loben dich" erfolgte der feierliche Auszug.

Nachmittags rundete die Dankandacht mit Segnung der Andachtsgegenstände den Erstkommuniontag würdevoll ab.
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