Festtage vor dem Schützenheim

Bürgermeister Armin Schärtl zapfte das erste Fass Bier an und stieß mit den Verantwortlichen auf die Kirchweih an.
Vermischtes
Nabburg
04.07.2016
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Mag auch manch traditioneller Kirwa-Brauch vergehen, das "Ozapft is" bleibt bestehen. Quasi per Hand-Schlag eröffnete Bürgermeister Armin Schärtl vor dem Schützenheim mit dem Fassanstich die Festtage.

Begonnen hatten die Feierlichkeiten mit einem Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche. Die königlich privilegierten Feuerschützen Nabburg und ihr Neusather Patenverein gedachten gemeinsam der verstorbenen Mitglieder. Pfarrer Hannes Lorenz wiederholte in seiner Predigt die Aufforderung Jesu "zu gehen, hinauszugehen, nicht auf andere zu warten, denn die Ernte ist groß, doch es gibt wenige Arbeiter. Geht! Geht aber nicht allein, geht gemeinsam, um der zerrissenen und gewalterfüllten Welt den Frieden zu verkünden." Gott brauche jeden von uns: Laut Evangelium sendete er nicht nur die 12 Apostel, sondern gleich 72 Jünger aus.

Auf eine ähnliche Teilnehmerzahl kam auch der Marsch zum Schützenheim, angeführt von einem Bläserensemble, das bereits die Messe begleitet hatte. Ihm galt der besondere Dank von Schützenvorsitzendem Michael Pösl. Umrahmt von Vereinsmitgliedern, darunter "Ehrenschütze" Hans Pesold sen., Stadträten und Kirwafreunden, ließ sich Bürgermeister Armin Schärtl nicht lange bitten, für die erste Maß zu sorgen. Auch ohne Schlegel gab sich das Bierfass schnell geschlagen. So konnten die Gäste schon kurz darauf auf die Kirwa anstoßen, deren Beginn in Schützenmanier von Böllern lautstark verkündet wurde.
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