Gebäck zu Allerheiligen

Es ist ein alter Brauch, dass an Allerheiligen die Firmpaten Ihren Patenkindern ab der Firmung drei Jahre lang solche Spitzel schenken. Früher, als es sonst sehr wenig Süßes zum Naschen gab, war diese süße Gabe ein willkommenes Geschenk. Bild: pgi
Vermischtes
Nabburg
02.11.2016
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Im Freilandmuseum wurde die Tradition des Allerheiligenspitzls bewahrt, weil der Museumsbäcker diese Hefezöpfe herstellte. Traditionell schenkt am Allerheiligentag der Tauf- oder Firmpate seinem Patenkind ein besonderes Allerheiligenspitzl. Dieser süße Hefezopf kann neben Rosinen und Gewürzen auch mit Nüssen oder Mohn gefüllt sein. Nach dem Backen können sie wahlweise mit Hagel- oder Puderzucker bestreut werden. Neben dem Gang zum Grab verstorbener naher Verwandter ist dies ein weiterer vor allem in der Oberpfalz verbreiteter Brauch.

Beim Kolbeckhof im Freilandmuseum konnte man dem Museumsbäcker Roland Paulus beim Zubereiten des Teiges und beim Zöpfeflechten zusehen und sich einige Tipps für das Gelingen eines guten Spitzlteiges holen.
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