Gemeindezentrum nimmt Form an

Ein Spezialkran hob die schweren Betonwände und -wandteile vom Tieflader auf das Baugrundstück für das evangelische Gemeindezentrum. Bild: Dobler
Vermischtes
Nabburg
23.08.2016
27
0

Mit Anlieferung und Montage der Fertigteil-Wände ist der Bau des evangelischen Gemeindezentrums einen wichtigen Schritt weiter gekommen. 2017 soll das Bauvorhaben vollendet sein.

Ein Spezialkran hob diese Tage die wuchtigen Puzzleteile für den Neubau an. Mit großer Präzision mussten sie von einem Tieflader genommen und auf das Grundstück vor der Marienkirche verfrachtet werden. Wobei es vorher schon ein Bravourstück des Lkw-Fahrers darstellte, wie er mit seinem langen Gefährt durch das Mähntor und hin und später wieder zurück steuerte. Auch hier ging es um Zentimeter. Maßarbeit mussten überdies nicht nur der Lastwagenfahrer und der Mann im Spezialkran leisten, sondern auch seine Kollegen auf der Baustelle, die die Fertigteile in Empfang nahmen und sie in der Folgezeit einzubauen hatten.

"Der Keller ist schon ein dreiviertel Jahr fertig, jetzt geht es um das Erdgeschoss", präzisierte Günther Holter (Pfreimd), der Vertrauensmann des evangelischen Kirchenvorstands. Holter erinnerte an den Spatenstich für das ersehnte kirchliche Zentrum der Protestanten Mitte November 2015 - also vor neun Monaten. Damals ist es mit dem Bau noch zügig vorangegangen. Doch dann kam eine Zwangspause. Die Firma, die die Fertigteile für die Außenwände liefern sollte, trat überraschend von dem Auftrag zurück. "So mussten wir erst ein neues Unternehmen suchen", bedauerte Holter.

Er kündigte an, dass als nächstes die örtliche Baufirma die Decke und die Treppe in den ersten Stock betonieren werde. "Ist das erledigt, kommt eine zweite und letzte Lieferung von Fertigteilen für die Giebelfassade." Das werde wohl in zwei Wochen sein. Da auch für diese Lieferung wieder ein Spezialkran nötig wird, muss sich die Stadt gedulden die eigentlich schon längst eine Außen(feuer)treppe an ihrem sanierten Wohnhaus neben dem Gemeindezentrum anbringen wollte. Aber Treppe und Kran vertragen sich nicht, sie brauchen die gleiche Fläche. So muss die Stadt wohl oder übel warten, bis der Kran seinen zweiten Einsatz absolviert hat.

"Danach gestaltet die Stadt das gemeinsame Außengelände und wir setzen dem Gemeindezentrum das Dach auf." So ist es laut Holter geplant, der inständig hofft, dass das Zentrum noch vor Anbruch des Winters mit einem Dach versehen wird. Der folgende Innenausbau sei dann kein Problem mehr, auch nicht für Bau- oder Gestaltungspläne der Stadt an dieser Stelle. 2017 könnte das Zentrum fertig sein - im Luther-Jahr.
Weitere Beiträge zu den Themen: Neubau (210)Evangelisches Gemeindezentrum (1)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.