„Goldmund“ für die Pfarrei

Am Ende seines ersten Gottesdienstes in Nabburg spendete Kaplan Berno Läßer (Mitte) den Segen. Bild: bph
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Nabburg
16.09.2016
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Mehr Besucher als gewöhnlich während der Woche versammelten sich am Abend in der Pfarrkirche, um zusammen mit ihrem neuen Kaplan den Gottesdienst zu feiern. Berno Läßer, bereits seit Sonntagabend im Pfarrhof eingezogen, wünschte in seinen ersten Worten viele tiefgehende Begegnungen und ein gutes Miteinander.

Am Dienstag, dem Gedenktag des heiligen Johannes Chrysostomus, begrüßte die Pfarrgemeinde Sankt Johannes der Täufer ihren neuen Kaplan Berno Läßer. Chrysostomus heißt übersetzt "Goldmund" und erinnert daran, dass der Heilige die Frohe Botschaft wie ein Goldmund in die Herzen der Menschen hinein sagen konnte. Ebenso wünschte Pfarrer Hannes Lorenz dem neuen Kaplan diese Gabe, bei seinem Wirken in der Pfarrei Nabburg die Menschen ansprechen und im Herzen anrühren zu können wie ein "Goldmund".

Der neue Kaplan ist seit Sonntagabend im Pfarrhof eingezogen. Er hatte bereits die ersten Begegnungen in den Schulen, in denen er in den nächsten Monaten tätig sein wird: Grundschulen Nabburg und Diendorf, Gymnasium Nabburg. Ebenso fand am Dienstag eine Fahrt zu allen Filialkirchen und Dörfern statt, bei der Kaplan Läßer merkte, wie groß das Gebiet der Pfarrgemeinde ist.

Berno Läßer wurde am 12. März 1977 in Sulzberg (Österreich) geboren und ist dort aufgewachsen. Nach Schule und Ausbildung arbeitete er zunächst als Techniker bei der Firma Siemens. Doch dann hat sich Berno Läßer anders entschieden. Der Ruf Gottes wurde für ihn zur Berufung. Nach einem Aufenthalt in Polen, wo er mit Drogenabhängigen arbeitete, trat er ins Priesterseminar von Regensburg ein. Dort absolvierte er das Theologiestudium und wurde am 8. Dezember 2012 zum Diakon geweiht. Sein Praktikum absolvierte Läßer in Erbendorf in der Pfarrei Mariä Himmelfahrt. Am 29. Juni wurde er im Regensburger Dom Sankt Peter durch Bischof Dr. Rudolf Voderholzer zum Priester geweiht.

Seinen Primizgottesdienst feierte der Neupriester in seiner Heimatpfarrei Sulzberg, viele wünschten ihm eine gute Hand bei seinem Wirken im Weinberg des Herrn, der ihn zunächst nach Roding führte. Berno Läßers Primizspruch findet sich in Mathäus 28,20: "Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt." Die Wahl dieses Primizspruches erklärt er so: "In allen Situationen unseres Lebens dürfen wir die Gewissheit haben, dass es jemanden gibt, der uns liebt und der uns nie alleine lässt - Gott selbst."

Die Entscheidung, Priester zu werden, begründet Berno Läßer nach eigenen Worten folgendermaßen: "In meinen Leben wurde ich von vielen Menschen begleitet, die mir durch ihr Leben und ihre Liebe glaubwürdig bezeugt haben, dass man Gott vertrauen kann, weil er ein Gott ist, der treu ist und den Menschen liebt. Um diese Liebe Gottes den Menschen zu verkünden, wollte ich Priester werden."
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