"Grüne Schule" lässt in die Pflanzenwelt blicken
Venus-Falle kennen

Die Klasse 6d des JAS-Gymnasiums Nabburg besuchte in Begleitung der Lehrkräfte Singer und Fröhlich die "Grüne Schule" der Universität Regensburg, um sich dort während eines altersgerechten handlungsorientierten und schülerzentrierten Programms mit grundlegenden Fragen der Biologie auseinanderzusetzen. Zur Freude der Jugendlichen wurde über weite Strecken sehr praktisch gearbeitet, und jeder durfte sich als besonderes Highlight ein Brot mit leckerer Butter bestreichen, um es dann mit verschiedenen farbenfr
Vermischtes
Nabburg
06.07.2016
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Gymnasiasten erlebten mit der "Grünen Schule" der Uni Regensburg einen besonderen außerschulischen Lernort. Nach einer kurzen Begrüßung durch das Team der betreuenden Studentinnen unter der Leitung von Dr. Christine Fischer führten die Schüler der Klasse 6d Experimente zu den Familienverhältnissen verschiedener Pflanzen durch und lernten handlungsorientiert die Merkmale von Korbblütlern, Rosengewächsen und Lippenblütlern zu unterscheiden.

Es folgte eine spielerisch-praktische Phase, in der die Klasse ihr gewonnenes Wissen beweisen konnte, indem sie Gegenstände aus dem Alltag den verschiedenen Pflanzenfamilien zuordnen musste. Dabei ging es zum Beispiel darum, dass Salbeibonbons zu den Lippenblütlern gehören. Nach einer kleinen Stärkung philosophierte die Klasse inmitten der grünen Oase des botanischen Gartens in Kleingruppen mit den Studentinnen über das Thema "Haben Pflanzen Gefühle?" So möchte der Lehrstuhl für Biologie der Uni Regensburg dazu beitragen, dass die Teilnehmer neben Wissen und Verständnis vor allem auch ihre Wertschätzung für die Natur erhöhen und - für Kinder heute besonders wichtig - ein Gefühl des "Eingebunden-Seins" in ihre natürliche Umgebung entwickeln.

Dr. Fischer fasste ihre Zielsetzung so zusammen: "Die Beziehung des Menschen zur Natur steht bei einer zeitgemäßen Umweltbildung im Vordergrund. Neben der kognitiven Seite wollen wir vor allem die Motivation, sich mit Belangen der Umwelt auseinanderzusetzen und die emotionale Seite der Lernenden ansprechen."

Mit den Lehrkräften Sabine Singer und Andreas Fröhlich besichtigten die Schüler sogar noch die beiden "tropischen Regenwaldhäuser", das "temperierte Haus" und das "kühl-temperierte Haus". In diesen Gewächshäusern konnte man auch weniger bekannte Pflanzen wie etwa die Venus-Fliegenfalle, verschiedene Kannenpflanzen, den Sonnentau, riesige Bananenpflanzen und sogar echte Kakao- und Kaffeepflanzen sehen. Sehenswert waren auch die Blattheuschrecken, die dort gehalten werden.
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