Hemmschwellen leicht abbauen

Das integrative Projekt zwischen einer Schwandorfer Klasse "Berufliches Übergangsjahr (BÜJ)" und von Schülern der Außenstelle Nabburg des Beruflichen Schulzentrums Schwandorf diente dem Abbau von Berührungsängsten, gemeinsamem Lernen und dem Kennenlernen sowie dem gemütlichen Austausch bei einer deftigen Brotzeit im umgestalteten Pausenraum. Bild: ohr
Vermischtes
Nabburg
23.11.2016
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Ein herausragender Schritt zur Eingliederung: Das integrative Projekt zwischen einer Schwandorfer Klasse "Berufliches Übergangsjahr (BÜJ)" und Schülern der Außenstelle Nabburg des Beruflichen Schulzentrums Schwandorf diente dem Abbau von Berührungsängsten und Vorurteilen.

/Schwandorf. Außenstellenleiterin Rosina Pimmer sowie die Fachbereichsleiter Peter Winter (Metall) und Martina Stöhr (Wirtschaft) begrüßten die 15 Männer und die Frau der Integrationsklasse im Alter zwischen 17 und 23 Jahren mit den verantwortlichen Lehrkräften Patricia Broser und Psychologin Christine Collignon sowie der zuständigen Sozialpädagogin Kerstin Schmid vom Kolping-Bildungswerk im Foyer des Schulgebäudes. Ziel war eine unkomplizierte Begegnung und gegenseitiges Kennenlernen sowie die Gewinnung von Einblicken in Fachbereiche.

Die Klasse WIN 12a - Industriekaufleute im dritten Lehrjahr - leitete den ersten Teil des Vormittags spielerisch ein. Religionslehrkraft Barbara Knechtel unterstützte als Betreuerin die Jugendlichen organisatorisch im Vorfeld bei der Auswahl der Rezepte, der Beschaffung und dem Anbringen der Dekoration sowie der Kalkulation der Kosten und der Gestaltung der Schnitzeljagd - zweisprachig in Deutsch und Englisch und als Tandem: Je zwei Schüler der WIN 12a und der Integrationsklasse bildeten eine Gruppe.

Anschließend fertigten die Klasse "Berufliches Übergangsjahr" und die MSC11b - Metaller im zweiten Lehrjahr - mit Hilfe ihres Fachlehrers Torsten Graf in der Werkstatt weihnachtliche Metallgegenstände an, die am 29. November auf dem Weihnachtsbasar der benachbarten Naabtal-Realschule verkauft werden. Die Gastschüler lernten beispielsweise das Feilen und Schweißen als handwerkliche Fertigkeiten des metallverarbeitenden Berufs kennen.

In der Zwischenzeit funktionierte die Klasse WIN12a mit Barbara Knechtel den Pausenraum zum "Brotzeitkammerl" um und bereitete verschiedene Brotaufstriche und Pizza-Baguettes vor. Zum Abschluss stärkten sich die fleißigen Arbeiter aus der Werkstatt. Auch blieb noch genügend Zeit zu einem gemütlichen Austausch zwischen den jungen Leuten.

Die Schüler hatten keine Hemmschwelle, die Begegnung verlief aufgrund der Vorbereitung in beiden Klassen optimal. "Das Projekt brachte für beide Seiten eine Horizonterweiterung", resümierte die Lehrerin der Klasse "Berufliches Übergangsjahr", Patricia Broser.
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