Im Namen des heiligen Josef
Katholischer Männerverein ehrt treue Mitglieder

Vorsitzender Dionys Ringlstetter (links) und Pfarrer Hannes Lorenz (rechts) rahmten die langjährigen Mitglieder des Katholischen Männervereins "Sankt Josef" ein, die für ihre Treue ausgezeichnet wurden. Bild: bph
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Nabburg
29.02.2016
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Der Katholische Männerverein "Sankt Josef" ist seinem Zweck und seiner Aufgabe im zurückliegenden Jahr wieder gerecht geworden. Vorsitzender Dionys Ringlstetter listete in der Jahreshauptversammlung eine Vielzahl an Aktivitäten und Veranstaltungen auf. Gegenwärtig zählt die Gemeinschaft 316 Mitglieder.

Mit "Weg des Lebens", einer meditativen Einleitung von zweitem Vorsitzenden Anton Herrmann startete die Versammlung, ehe Dionys Ringlstetter Bilanz zog. Von über 30 Terminen berichtete er, angefangen vom Dekanats-Einkehrtag im Jugendwerk bis hin zu einem Vortrag über die Grafen von Holnstein.

Wichtigste Programmschwerpunkte von "Sankt Josef" sind laut Satzung nach wie vor Förderung des Glaubenslebens, Vertiefung des religiösen Wissens, Mitarbeit in Pfarrgemeinde und Kirche, Festigung des christlichen Familienlebens sowie Vertretung gemeinsamer Anliegen der katholischen Männer in der Öffentlichkeit.

Vorträge wirtschaftlicher, sozialer oder religiöser Art und ebenso allgemeinbildenden Inhalt sowie traditionsgemäße gesellige Zusammenkünfte hatten zur Hebung des gesellschaftlichen Lebens beigetragen. Herausragend dabei das Thema "Soziale Fragen im 21. Jahrhundert" von Franz Spichtinger. Unter "Mitarbeit in Pfarrei und Kirche" reihten sich die Putz- und Malerarbeiten im "Jerusalem", dem Westchor der Pfarrkirche Sankt Johannes ein.

Welt aus den Fugen


Mit "Die Welt gerät aus den Fugen", leitete Präses Hannes Lorenz sein Grußwort ein. Er bezog sich damit auf die "Völkerwanderung", wobei es aber dennoch Grund zu Optimismus gebe. Als Grund dafür nannte er Christus und den Glauben an ihn. Es erfordere aber auch Mut, für den Glauben einzustehen. Eingehend auf die Aktivitäten des Männervereins dankte er besonders für den Einsatz im Westchor; "er ist zu einem Glanzstück unserer Kirche geworden". Kopfschütteln verursachten die Informationen hinsichtlich Brandschutz im Jugendwerk und die überbordende Bürokratie. "Der Amtsschimmel wiehert hier kräftig", so der Stadtpfarrer.

"Sie sind eine Bereicherung für Kirche und Stadt", stellte Bürgermeister Armin Schärtl fest und dankte gleichzeitig als Mitglied für das anspruchsvolle Programm. Bei Festen jeglicher Art sei die aktive Gemeinschaft Gleichgesinnter ein verlässlicher und wichtiger Partner, den er als unverzichtbar bezeichnete.

Lang war die Liste der zu ehrenden Mitglieder. 25 Jahre sind dabei: Hermann Erl, Heinz Hartauer, Johann Dobler, Gerhard List, Johann Bauer, Albert Flierl, Engelbert Ehbauer, Erwin Stangl, Rudolf Scharf, Josef Weber, Rudolf Zitzmann, Josef Scheibinger, Franz Nitz und Herbert Bindl. Vier Jahrzehnte dabei ist Andreas Frischholz. Bereits 50 Jahre die Treue halten dem Verein Albert Bruckner, Mathias Irlbacher und Johann Scheibinger.

Mit der Vorschau auf das Vereinsjahr 2016 mit Dekanatsmännereinkehrtag am 28. Februar im Jugendwerk sowie Maiandachten, Bittgang und Wallfahrten ebenso Überlegungen für die Anschaffung einer neuen, leichteren Fahne endete die Zusammenkunft. Den Schlusspunkt setzte Anton Herrmann mit einer kleinen Bilderschau auf das abgelaufene Jahr.
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