Jahresbilanz der Feuerwehr
Schönes Festjahr nimmt trauriges Ende

Der Jahresabschluss bot das geeignete Ambiente, die Jugendlichen für die Wissensplaketten ebenso zu ehren wie die Aktiven mit den meisten Einsätzen und Übungsbesuchen; links Bürgermeister Armin Schärtl. Bild: ral
Vermischtes
Nabburg
09.01.2016
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Bei ihrem traditionellen Jahresabschluss blickte die Feuerwehr auf ihr wohl ereignisreichstes Jahr der 150-jährigen Vereinsgeschichte zurück. Höhepunkt war ohne Zweifel die Jubiläumsfeier. Dies alles konnte nur geleistet werden, weil alle zusammenhielten.

Eröffnet wurde die Veranstaltung im Jugendwerk von der Feuerwehrkapelle, unterbrochen von Textbeiträgen. Nach diesem besinnlichen Teil war es am Vorsitzenden Harald Herrle, das abgelaufene Jahr Revue passieren zu lassen. Das 150. Jubiläum verlangte den Mitgliedern viel ab. Herrle sagte, er ziehe seinen Hut vor der Gemeinschaftsleistung, die hier vollbracht wurde. Die Feuerwehr habe trotz intensiver Festvorbereitung ihren Regeldienst in keiner Weise vernachlässigt. Dies würden die über einhundert Einsätze zeigen. Auch der Übungsbetrieb ging weiter wie in den anderen Jahren auch.

Gemeinschaftssinn


Herrle schloss in seinen Dank auch die Patenvereine und Partnerwehren aus Frankreich, Österreich und Tschechien mit ein. Sie folgten der Einladung zum Fest. Der gute Besuch habe gezeigt, wie sehr die Wehr in Nabburg angenommen werde. Die Geschäftswelt zeige ihre Verbundenheit mit Spenden. Zum Schluss wünschte sich der Vorsitzende, dass der Gemeinschaftssinn auch in Zukunft beibehalten werde. Für die Aktiven sprach Kommandant Andreas Ringlstetter.

Ein ereignisreiches und arbeitsreiches Festjahr neige sich dem Ende zu. Vor allem bei der aktiven Wehr könne man von viel Arbeit sprechen. 106 Einsätze mit insgesamt 1700 Einsatzstunden im Jahr 2015 sprächen für sich. Sogar während des Jubiläumsfestes wurden sie auf die Autobahn gerufen. Die Einsätze teilen sich laut Ringlstetter auf in 11 Brände, 68 technische Hilfeleistungen, 18 Fehlalarme und 9 Sicherheitswachen.

Vor allem in den letzten Wochen des Jahres sei es für die Aktiven nicht einfach gewesen, das Geschehene und Erlebte zu verarbeiten. Er dankte allen für die Offenheit und die Gespräche. Bei den Gerätewarten gab es einen Wechsel. Max Eimer hat das Amt von Johannes Prey übernommen. Mit einem kleinen Geschenk honorierte Ringlstetter Preys neunjährige Tätigkeit als Atemschutzgerätewart. Ringlstetter zeichnete Johannes Prey und Max Eimer aus für die häufigste Übungsteilnahme (16 von 18) aus. Die meisten Einsatzstunden hatte Daniel Irlbacher.

14 Nachwuchskräfte


Die Nabburger Wehr hat zurzeit 14 Jugendliche in der Ausbildung. Die angesetzten Prüfungen legen sie mit Erfolg ab. Ringlstetter übergab gemeinsam mit Kreisbrandinspektor, Hannes Gietl und Bürgermeister Armin Schärtl die Wissenstestplaketten. Die Stufe 3 legten mit Erfolg ab, Christina Jurczyk, Sebastian Schmidbauer und Janis Lippmann; die Stufe 2 Johannes Jurczyk, Simon Weinfurtner und die Stufe 1 Patrick Fronhofer, Anna Hierl, Simon Beier, Yvonne Schießl, Jasmin Mayr.

Bürgermeister Armin Schärtl ist stolz auf die Feuerwehr Nabburg. "Der Feuerwehr ist es gelungen, ein Jahrhundertfest abzuhalten." Für ihre allseits gezeigte Einsatzbereitschaft dankte er im Namen der Stadt. Stadtpfarrer Hannes Lorenz stellte die Sicherheitswache während der Veranstaltungen im Jugendheim heraus. Den neuen Brandschutz habe das Landratsamt noch nicht genehmigt. Der gute Besuch des Festes sei ein Vertrauensbeweis für die Arbeit der Feuerwehr.

Bevor die Astln versteigert werden konnten, gehört ein Einakter zur Tradition. Dieser stand unter der Überschrift "Suche Fresser, weiblich".
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