Laufen als Hilfsprojekt

An den Tischen am Rande der Strecke konnten die Läufer ihre Ergebnisse verbuchen lassen.
Vermischtes
Nabburg
18.07.2016
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"Verausgabt euch nicht gleich zu Anfang. Es kommt auf die Zahl der Runden an, nicht auf die Geschwindigkeit", gab Schulleiter Franz-Xaver Huber seinen Gymnasiasten mit auf den Weg um das Schulgebäude. Vor lauter Aufregung überhörten das die meisten.

Und so ging es mit Vollgas weg von der Startlinie, nachdem Huber den diesjährigen Sponsorenlauf gestartet hatte. Es waren vor allem die Jungen und Mädchen der Unterstufe, die sich in den sportlichen Wettkampf stürzten. Ziel war, die etwa einen Kilometer lange Runde über den Sportplatz und rund um das große Gymnasium im Verlauf von einer Stunde so oft wie möglich zu laufen.

Die Schüler hatten sich vorab Paten gesucht, meist Eltern oder Großeltern, die bereit waren, pro Runde ihres Sprösslings eine bestimmte Euro-Summe für das Hilfswerk des Missionsbenediktiners Pater Gerhard Lagleder zu spenden. Ein Vertrag für jeden teilnehmenden Läufer enthielt den Namen des Sponsors, den Betrag pro Runde mit der Anzahl und die sich daraus ergebende Gesamtspendensumme. In den letzten Jahren kamen bei dem Lauf regelmäßig Beträge von mehreren tausend Euro zusammen.

Der Erlös geht auch heuer an das Pflege- und Hospizzentrum von Pater Gerhard in Mandeni (Südafrika). Die Medikamente einer Therapie für Aids-Patienten kosten je Tag fünf Euro - ein Betrag, den sich keiner in dieser Region leisten kann.
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