Massenkarambolage auf der A 93 [Aktualisierung]
Berufsverkehr von 150 auf Null

Mehrere Autos kollidierten bei einem schweren Unfall auf der A93 zwischen Schwarzenfeld und Nabburg (Foto: Tietz)
Vermischtes
Nabburg
24.11.2016
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Nach einer Karambolage von acht Fahrzeugen plus zweier Folgeunfälle kam am Donnerstag, 24. November, der Berufsverkehr auf der A 93 in Richtung Norden kurz vor Nabburg völlig zum Erliegen. Der Schaden ist hoch, die Verletzungen der Beteiligten halten sich in Grenzen. Eineinhalb Stunden war die Autobahn komplett gesperrt.

Wie die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Regensburg am Abend mitteilte, haben sich in dem nach Norden fließenden, dichten Berufsverkehr gegen 16.45 Uhr mehrere Zusammenstöße ereignet.

An dem Unfall-Szenario auf Höhe des Ortes Wölsendorf, zwischen den Autobahnanschlussstellen Schwarzenfeld und Nabburg, waren sieben Autos und ein Sattelzug beteiligt. Fünf der Pkws mussten mit Abschleppwagen entfernt werden. Der Schaden liegt laut Polizei "im oberen fünfstelligen Bereich". Wie es zu den Kollisionen kam, muss erst noch genauer geklärt werden.

Noch Auffahrunfälle


Bedauerlicherweise blieb es nicht bei den Karambolagen, sondern es kam im Stau noch zu zwei weiteren Auffahrunfällen. Die Verletzungen der Beteiligten waren bei der Mehrzahl nicht so schlimm - von einem abgesehen, dessen Zustand als "mittelschwer verletzt" beschrieben wurde.

Ärgerlich für die Berufspendler, die nicht in die Unfälle verwickelt waren, war der lange Stau, dem sie nicht entkommen waren.

Binnen kurzem reichte dieser Stau bis zur Anschlussstelle Schwandorf-Nord zurück, wo die Polizei die neu ankommenden Fahrzeuge auf eine Umleitung schickte. Die anderen mussten notgedrungen warten, bis ab 18.15 Uhr wenigstens der Standstreifen freigegeben wurde, so dass sich der 15 Kilometer lange Superstau langsam auflösen konnte.
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