Musikalisches Marienlob

In der Familienmusi Lippert-Irlbacher sind mit Barbara Lippert, Sophie und Anita Irlbacher (von rechts) drei Generationen vertreten. Bilder: nid (2)
Vermischtes
Nabburg
16.08.2016
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Wenn schon über eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn der letzte Platz besetzt ist und trotz zusätzlicher Bestuhlung noch viele weitere Besucher stehend dabei sein wollen, dann sagt das alles über den Zuspruch einer Veranstaltung aus.

-Perschen. Die Rede ist vom Mariensingen am Vorabend des Festtages "Mariä Himmelfahrt" in der Kirche in Perschen. Der Oberpfälzer Volksliedkreis Schwandorf hatte wegen der Festlichkeiten zu Maria Himmelfahrt im nahe gelegenen Pfreimd dieses Jahr schon einen Tag früher zum Marienlob eingeladen. Der Vorsitzende Leonhard Bayerl zeigte sich in der Begrüßung überwältigt vom Besuch und dankte, "dass Sie sich eine Stunde Zeit nehmen, für unsere himmlische Mutter, der wir mit Liedern und Musikstücken loben und preisen". Der Volksliedkreises hatte für das Singen die Familienmusi Lippert-Irlbacher, den Wölsendorfer Veeh-Harfen-Klang und die Stullner Sänger aufgeboten. Den musikalischen Reigen der in unterschiedlicher Besetzung beteiligten Gruppen begann der Veeh-Harfen-Klang Altendorf, komplettiert durch den Gesang von Angelika Wilholm und Brigitte Götz.

Drei Generationen


Die Familienmusi Lippert-Irlbacher präsentierte sich sowohl mit Gesang als auch instrumental. Sie erfreute unter anderem mit den Liedern "Gegrüßt seist du Maria" und "Schwarze Madonna". Anita Irlbacher (Zither) und Sophie Irlbacher (Harfe) rundeten den Beitrag ab. Bei dieser Gruppe ist bezeichnend, dass sich hier mit Barbara Lippert, Tochter Anita und Enkelin Sophie gleich drei Generationen der Volksmusik verschrieben haben. Als gelungene Abwechslung trugen die Stullner Sänger mit ihrem kräftigen, zuweilen aber auch dezenten Männergesang zum Gelingen des Marienlobs bei. Sie ließen die Besucher mit Liedern wie "Heilge Gottesmutter", "Geleite durch die Welle" oder "Wie schön glänzt die Sonn" aufhorchen.

Zwischen den musikalischen Beiträgen schaltete sich Ernestine Niederalt, die auch das Programm gestaltete, zweimal als Sprecherin ein. Dabei machte sie zunächst die gesangliche Marienverehrung zum Thema. Im zweiten Teil stellte sie die Bedeutung der Kräuter und Blumen zu diesem Tag in den Fokus ihrer Betrachtungen. Die Besucher ließen mit dem von ihnen gesungenen Lied "Wunderschön prächtige" und dem Abschlusslied "Der Engel des Herrn" erkennen, dass sie selbst gerne aktiv an diesem Marienlob mitwirkten. In einem sehr langanhaltenden Applaus drückten die Zuhörer ihre Begeisterung für die gelungene Veranstaltung aus.
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