Nabburger Musikfestival ""tonart"" bietet am Wochenende Gruppen für jeden Geschmack - und auch ...
Fetzige Samba oder lieber Blasmusik?

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Nabburg
17.07.2015
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Es singt und klingt wieder in der Nabburger Altstadt: Beim sechsten ""tonart""-Festival am 18. und 19. Juli ist Nabburg ganz Ohr, wenn regionale und weit gereiste, traditionelle sowie moderne, bekannte und ganz neue Bands oder Musikgruppen zu ihren Instrumenten greifen.

Auf vier Bühnen sind am ""tonart""-Wochenende Musiker am Werk. Dazu gibt es musikalische Angebote für Kinder sowie ein interessantes Rahmenprogramm im Schmidt-Haus, wo auf einer zusätzlichen Bühne auch einige Newcomer-Bands spielen. Insgesamt 40 Musikgruppen sind mit von der Partie.

Am Unteren Markt, dem Polizeigebäude gegenüber, sind hauptsächlich Rock, Funk und Blues zu hören. Die bekanntesten unter den hier auftretenden Bands sind "Äl spuid auf", die am Samstag um 22 Uhr die Bühne rocken, sowie Maria Reiser, die am Sonntag um 20 Uhr mit bayerischem Pop im Stil von Hubert von Goisern oder La Brass Banda auftritt.

Fans der 60er und 70er Jahre sowie moderner Musik von regionalen Bands sind am Oberen Markt richtig. Hier spielt zum Beispiel am Samstag um 20.30 Uhr die Gruppe "Stockwerk Orange" fetzigen Samba-Reggae, während die Big Band "Swing A Ling Ding" ab 21 Uhr groovige Swing-Klänge präsentiert. Im Spitalhof kommen alle Tänzer auf ihre Kosten.

Klassische Tanzmusik

Am Samstag um 20.30 Uhr spielt zum Beispiel die Band "Cappuccino" klassische Tanzmusik. Volkstanz zum Mitmachen gibt es am Sonntagnachmittag - um 16 Uhr spielt die Gruppe "High Grass" aus dem tschechischen Horsovský Týn, um 20 Uhr folgen "Helter Skelter" mit der Musik der Beatles.

Konzertante Blasmusik ist im Schlosshof zu hören. Das Programm startet am Samstag um 17.30 Uhr mit dem Musikverein Werpeloh und ihren musikalischen "Grüßen aus dem Emsland", um 21 Uhr unterhalten die Oberpfälzer Blechapostel die Besucher "Im Namen der Blasmusik".

Der Sonntag im Schlosshof ist vor allem dem Nachwuchs gewidmet, wenn verschiedene Bläserklassen und Junginstrumentalisten ihren großen Auftritt haben. Um 14 Uhr tritt nochmals der Musikverein Werpeloh auf, um 20 Uhr schließt das Programm mit Filmmusik, Rock und Pop von der Jugendblaskapelle Nabburg.

Damit bei so viel Genuss für die Ohren auch der Gaumen nicht zu kurz kommt, hat sich der "tonart"-Organisationsausschuss um den langjährigen Musiker Ernst Bräutigam ein passendes kulinarisches Angebot ausgedacht.

Leckeres für den Gaumen

"Essen und Getränke sind auf die Musik ausgerichtet", erklärt Bräutigam. "Am Oberen und Unteren Markt zum Beispiel können die Besucher Cocktails trinken, im Schlosshof gibt es zur Blasmusik deftige Biergarten-Schmankerl." Den größten Teil des gastronomischen Angebots bestreiten die Ortsvereine. Im Spitalhof bewirtet das Team des Restaurants "Alter Pfarrhof" die Gäste, dazu gibt es Kaffee und Kuchen. "Besonders wichtig waren uns familienfreundliche Preise, damit alle Musikfreunde am "tonart"-Festival teilhaben können."

Tipps für Kids

Deshalb sind auch für die Teilnahme am Kinderprogramm nur die Materialkosten zu bezahlen. Die Kleinen können am Sonntag von 13 bis 17 Uhr am Rathaus Klangbretter nageln oder sonntags um 13, 14, 15 und 16 Uhr im Stadtmuseum Zehentstadel die fantastische Entwicklung der kleinen Raupe Rupilla zum schönen Schmetterling vertonen.

Der Eintritt zum Festival kostet vier Euro pro Tag, Kinder bis zwölf Jahre haben freien Zugang. Damit stehen den Besuchern alle Konzerte, Tanzveranstaltungen und Gesangsdarbietungen am Samstag und Sonntag ohne weitere Kosten offen.

Offizielle Eröffnung des Festivals ist am Samstag um 17 Uhr im Schlosshof, doch das Vorprogramm startet schon am Freitag. Um 20 Uhr heißt es im Schmidt-Haus: "Film ab!", wenn der Streifen "Buena Vista Social Club" von Wim Wenders läuft.

Der Eintritt kostet drei Euro. Ein Chorkonzert mit dem Vokalensemble "Cantico" im Rahmen des Michael-Haller-Gedenkjahres beginnt um 19.30 in der Stadtpfarrkirche. Hier kostet der Eintritt 10 Euro.

Noch bis zum 16. August und auch während der "tonart" ist die Ausstellung "Nabburg, deine Musiker" im Stadtmuseum Zehentstadel zu sehen.
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