Neue Heimat im nächsten Jahr
Sparkasse stellt Planungen im Stadtrat vor

Auf dem Areal des ehemaligen "Hotel Post" entsteht die neue Sparkassen-Geschäftsstelle. Das Gebäude ist im von hier aus gesehen rechten Bereich des Grundstücks vorgesehen. Die Zufahrt ist von der Mittelschulstraße aus geplant. Bild: Steinbacher
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Nabburg
18.02.2016
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In diesem Jahr will die Sparkasse noch anfangen, 2017 soll die neue Heimat der Bank auf dem Gelände des ehemaligen "Hotel Post" fertig sein. Im Stadtrat stellte die Band ihre Planungen auf dem Areal vor. Beseitigt wird auch ein Nadelöhr.

Das Gebäude, das die Bank künftig beherbergt, wird ein "schlichter Baukörper mit modernen Gestaltungselementen". So bezeichnete Architekt Alfred Popp den neuen Sparkassen-Bau auf dem ehemaligen Post-Areal. Im Erdgeschoss sind nach momentanem Stand der Planungen ein großer SB-Bereich und zahlreiche Büros für die Mitarbeiter vorgesehen. Über eine offen gestaltete Treppenanlage geht es ins Obergeschoss, das ebenfalls Büros sowie einen Sozialraum bietet. Sämtliche Zugänge zur Bank sind laut Popp außerdem barrierefrei. Auf dem Grundstück entstehen darüberhinaus rund 20 Parkplätze. Die Zufahrt erfolgt über die Mittelschulstraße.

Dr. Josef Pürner (CSU) sagte dazu, dass die Einmündung der Mittelschulstraße in die Staatsstraße schon immer ein Problem gewesen sei. Durch die zusätzlich hinzukommende Ein- und Ausfahrt der Sparkasse befürchtete er eine Verschärfung dieser Situation. Dem widersprach Peter Haas (SPD): Er meinte, dass in diesem Bereich nur frühmorgens und gegen 13 Uhr viel Verkehr herrsche. Deshalb war er der Ansicht, dass sich das zusätzliche Verkehrsaufkommen an der Einmündung in Grenzen halten werde. "Für eine Zu- und Abfahrt an der Staatsstraße gibt es überhaupt keine Möglichkeit. Das können wir uns abschminken", unterstrich Zweiter Bürgermeister Kurt Koppmann. Evi Thanheiser (SPD) ergänzte, dass der jetzige "Sparkassen-Verkehr" aus der Bachgasse ja entfalle, wenn die Bank an ihrem neuen Standort ist.

Manfred Pirner vom Ingenieurbüro Renner+Hartmann Consult ging auf die einhergehenden Veränderungen in der Regensburger- und der Mittelschulstraße ein. Die Regensburger Straße würde auf einer Länge von rund 100 Metern ausgebaut und ist künftig 7,5 Meter breit. Auf etwa 50 Metern würde die Mittelschulstraße auf eine Breite von 5 Metern ausgebaut. Damit wäre das jetzt dort vorherrschende Nadelöhr beseitigt und Begegnungsverkehr möglich.

Neuer Gehsteig


Neu wäre ein Gehsteig auf der rechten Straßenseite stadtauswärts. Er würde entlang der Regensburger Straße und der Mittelschulstraße bergauf bis zum Ende des Sparkassen-Areals führen. Für einen durchgängigen Gehweg in der Mittelschulstraße müsste die Stadt zusätzlichen Grund erwerben. Die Rede war bei der Stadtratssitzung von etwa 100 Quadratmetern. Hans-Georg Dobler (CSU) plädierte dafür, schnell das Gespräch mit den Grundeigentümern zu suchen, um diesen Lückenschluss baldmöglichst umsetzen zu können. Das sah auch Karl Beer (CSU) so, "ansonsten wird das ein Gehweg ins Nirvana".

Bürgermeister Armin Schärtl betonte, dass es derzeit überhaupt keinen Gehsteig dort gebe und die Schüler über den Friedhof gehen müssten. Er dankte der Sparkasse in diesem Zusammenhang, dass sie diese Flächen an die Stadt abtrete. Auch Dritte Bürgermeisterin Heidi Eckl sah die Veränderungen positiv: Es werde durch die Baumaßnahmen ein Nadelöhr beseitigt und außerdem ein Gehweg geschaffen, unterstrich sie. Einen Beschluss hatte der Stadtrat nicht zu fassen, er nahm die Planungen zur Kenntnis.
Für eine Zu- und Abfahrt an der Staatsstraße gibt es überhaupt keine Möglichkeit. Das können wir uns abschminken.Zweiter Bürgermeister Kurt Koppmann
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