Neues Einsatzfahrzeug für die Wasserwacht Nabburg
Neues Einsatzfahrzeug für die Wasserwacht

Kaplan Berno Läßer (links) nahm zusammen mit dem früheren evangelischen Pfarrer Wilhelm Gericke die Segnung des neuen Mannschafttransporters der Wasserwacht Nabburg vor. Bilder: dos (2)
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Nabburg
22.09.2016
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Bei einem kleinen Festakt, an dem auch der stellvertretende Landrat Joachim Hanisch teilnahm, wurde der neue Transporter seiner Bestimmung übergeben.

"Bei der Wasserwacht gehört der Regen anscheinend zum Festprogramm mit dazu", scherzte Kaplan Berno Läßer bei der Weihe des neuen Mannschafttransporters der Wasserwacht Nabburg. Zusammen mit seinem evangelischem Kollegen Pfarrer Wilhelm Gericke segnete er am vergangenen Samstag das neue Einsatzfahrzeug der Wasserwacht Nabburg.

"Ein neuer Mannschaftstransporter war mehr als notwendig", versicherte der Vorsitzende der Ortsgruppe, Oliver Boetcher. Das aktuelle Fahrzeug, ein ausgemusterter Bus des damaligen Bundesgrenzschutzes, ist seit 2004 bei der Ortsgruppe im Einsatz.

Da es für einen Mannschaftstransporter von Seite des Rettungsdienstes und auch der Wasserwacht Bayern keine finanzielle Unterstützung gibt, blieb der Ortsgruppe erneut nur die Beschaffung aus eigenen Mitteln. Die Entscheidung, ob ein Gebraucht- oder doch ein Neufahrzeug, wurde der Vorstandschaft abgenommen, als sie bei ihren Mitgliedern und Nabburger Firmen um Spenden anfragte. Die positive Resonanz darauf ermöglichte die Anschaffung eines Neufahrzeuges, ganz nach den Bedürfnissen und Wünschen der Ortsgruppe.

Auch wenn ein Teil der Kosten durch Spenden gedeckt werden konnte, stand immer noch eine große offene Summe im Raum. Der Förderverein der Wasserwacht Nabburg übernahm folglich den Großteil der Kosten. Der Verein hat die Summe in Eigenleistung erwirtschaftet. Den restlichen Betrag erhielt die Ortsgruppe durch öffentliche Gelder - die Stadt Nabburg, sowie der Bezirksverband der Wasserwacht, unterstützten die Nabburger finanziell.

Der stellvertretende Landrat Joachim Hanisch zeigte sich überrascht, welch ehrenamtlicher Einsatz vonseiten der Ortsgruppe notwendig war, bis ein neues Fahrzeug in Nabburg im Hof stand. Stolz auf das neue Fahrzeug und die Ortsgruppe zeigte sich auch die dritte Bürgermeisterin der Stadt Nabburg, Heidi Eckl. "Ich bin selbst Mitglied im Verein und weiß, wie viel Arbeit dahintersteckt, um neben der erfolgreichen Teilnahme an Rettungsschwimmwettbewerben, das Training der Kinder oder den Dienst im Freibad zu organisieren." Dies sei ihrer Meinung nach nur durch eine gute Zusammenarbeit innerhalb des Vereins möglich und wegen dessen hoher fachlicher Kompetenz.

Der Geschäftsführer des Kreisverbandes Schwandorf, Otto Langenhan, zeigte sich ebenfalls sehr stolz und glücklich. Die Notwendigkeit bei Einsätzen gut ausgestattet zu sein, sehe er als äußerst wichtig an. Nicht nur die Zahl der Ertrinkungstoten sei 2015 so hoch wie schon lange nicht mehr gewesen, auch die Zahl der Naturkatastrophen nehme zu. Eine gute Ausbildung der Rettungskräfte, aber auch das richtige Equipment sind in solchen Fällen entscheidend.

Der stellvertretende Vorsitzende des Bezirksverbandes der Wasserwacht, Reinhard Hösl, betonte, dass es im Bezirk bekannt sei, was in der Ortsgruppe geleistet wird und man diese Arbeit gerne auch finanziell unterstützt. Der Technische Leiter der Kreiswasserwacht Schwandorf, Roland Vogt, schloss sich den Wünschen seiner Vorredner an und übergab der Ortsgruppe noch einen Spritkostenzuschuss.
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