Neujahrsempfang für Stadträte und Kirchenvertreter

Auf ein gutes neues Jahr stießen politische und kirchliche Repräsentanten der Stadt gemeinsam an. Bild: bph
Vermischtes
Nabburg
04.01.2016
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Einer Tradition folgend trafen sich die Vertreter der politischen und kirchlichen Gremien im Jugendwerk, um Neujahrswünsche auszutauschen. Turnusmäßig war die Katholische Pfarrei an der Reihe, diese Begegnung auszurichten.

Der Einladung zum Neujahrsempfang war am Neujahrstag eine Vielzahl der ehrenamtlichen Räte gefolgt. Gastgeber Stadtpfarrer Hannes Lorenz konnte sie mit Bürgermeister Armin Schärtl, Vertretern der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde, an der Spitze Pfarrerin Irene Friedrich sowie Mitgliedern des Pfarrgemeinderates mit Sprecher Johann Süß sowie die Kirchenverwaltung mit Kirchenpfleger Hans Pamler begrüßen. Der Bürgermeister überbrachte den zahlreichen Gästen seine Wünsche für ein gelingendes Neues Jahr in bester Gesundheit und Zufriedenheit, wo zu sich auch der persönliche Erfolg gesellen möge. Mit Blick auf die aktuellen Ereignisse des vergangenen Jahres musste er feststellen, dass es schon nachdenklich stimme, wenn sensationslüsterne Medien zum Jahresende nur noch Krisen und Katastrophen der Welt auflisten und das viele friedensstiftende Tun unerwähnt bleibt. Wenn man sich vor Augen hält, dass es in der heutigen Zeit, über 2000 Jahre nach Golgatha, immer noch Kreuzigungen gibt, so geschehen im vergangenen Jahr am Stadtrand von Mosul, wäre es dringend geboten, den Menschen Mut und nicht Angst zu machen.

"Was lange währt, wird endlich gut, on the top of the hill von Nabburg" wandte sich das Stadtoberhaupt den Geschehnissen in Nabburg zu und gab seiner Freude Ausdruck über den Baubeginn des evangelischen Pfarrzentrums und den ersehnten Abschluss des Projekts "Marienkirche".

Für die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde und deren Vorstand sprach Pfarrerin Irene Friedrich und dankte für jegliche Unterstützung und für allen Beistand, den sie im Verlaufe des Genehmigungsverfahrens für den Bau des Gemeindehauses erfahren hat. Was den Stand der Zusammenarbeit mit der Katholischen Pfarrgemeinde auf ökumenischer Ebene betrifft, brachte sie die Situation auf den Punkt mit der Aussage: "Wir sind eine gutes Team."

Sie nahm Bezug auf das Thema Flüchtlinge und berichtete von persönlichen Erlebnissen und ganz speziellen Herausforderungen, denen sich oft zerrissene Familien stellen müssen. "Nehmt einander an, wie Christus Euch angenommen hat" gab Pfarrerin Friedrich als Empfehlung dafür wie wir miteinander leben sollten. Dies wäre auch mit eine gute Voraussetzung, um Großartiges zu erreichen. "Wir müssen gemeinsam dafür sorgen, dass niemand auf der Strecke bleibt."

Für die katholische Pfarrgemeinde ergriff Pfarrer Hannes Lorenz das Wort und warf einen Blick auf die großen Ereignisse, welche der Pfarrei in nächster Zeit bevor stehen: die Live-Übertragung des Festgottesdienstes am Dreikönigstag und zum 90. Geburtstag von Pfarrer Josef Lobinger durch den Bayerischen Rundfunk sowie das Treffen des Bayerischen Bauernverbandes zum Sebastiani-Bauerntag am 16. Januar mit Besuch von Bischof Rudolf Voderholzer. Mit Blick zum Jugendwerk konnte er feststellen: "Es entwickelt sich auch da was nach vorne." Dass der Stadtplatz noch mehr Leben bekommt und dass das Leben in der ganzen Altstadt noch stärker pulsiert, nicht nur im geistlichen und kulturellen Zentrum der Stadt wäre sein Wunsch.

In der Rückschau auf mach tragisches Ereignis der vergangenen Wochen dankte Lorenz Pfarrerin Friedrich und auch Pfarrerin Gentzwein für ihren Einsatz in der Notfallseelsorge. Seine religiöse Schwerpunktaufgabe sieht der Geistliche darin: Den Glauben der Menschen stärken und ihnen Hoffnung machen, ihnen Angst nehmen und Zuversicht schenken. Eine Mut machende Aussage dazu erfahre er persönlich jedes Weihnachten, wenn es da heißt: "Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen, einen Sohn wird sie gebären, und man wird ihm den Namen Immanuel geben, das heißt übersetzt: Gott ist mit uns."
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