Orientierungsseminar dient dem Vorausdenken - 100 Jugendliche dabei
Wie geht es nach dem Abitur weiter?

Ein besonderer Dank des Gymnasiums gebührte Heidi Klatt vom Kolping-Bildungswerk in Schwandorf, die durch ihre perfekte Organisation wieder einmal für einen reibungslosen Ablauf dieser komplexen Veranstaltung sorgte. Bild: hfz
Vermischtes
Nabburg
04.04.2016
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Die dreitägige Veranstaltung zur vertieften Studien- und Berufsorientierung in der Tagungsstätte Ensdorf, die auf das Leben nach dem Abitur vorbereiten soll, ist mittlerweile in enger Zusammenarbeit mit dem Kolping-Bildungswerk sowie mit der Agentur für Arbeit und dem Förderverein ein fester Bestandteil in der Ausbildung am Gymnasium geworden. Der Blick über den gymnasialen Tellerrand hinaus in die ungewisse Zukunft nach der letzten großen Prüfung schien vielen der über 100 Teilnehmer zunächst noch verfrüht. Diese Einstellung änderte sich aber sehr schnell, denn die Bewerbungsfristen liegen schließlich oft weit vor dem tatsächlichen Beginn der Ausbildung.

Es hat sich bestens bewährt, dass sich die Schüler ohne den Druck von Klausuren, Hausaufgaben und mündlichen Leistungen ganz auf die Planung ihrer Zukunft konzentrieren können. Hochschulen der Region stellten hierfür ihr reichhaltiges Angebot vor. Ortsnahe Unternehmen und Institutionen informierten eingehend über Karrierechancen und duale Studiengänge. Auch die Bundeswehr stellte mögliche Karrierewege vor. Denn eins ist klar: Nicht nur die Schüler profitieren von dieser Veranstaltung, auch die Unternehmen haben ein legitimes Interesse daran, begabte junge Menschen frühzeitig an sich und damit an die Region zu binden.

Neu war in diesem Jahr die Information zum Berufsbild "Architekt". Hierüber informierte Professor Dr. Hierl von der OTH Regensburg persönlich. Die Agentur für Arbeit stellte außerdem die Möglichkeiten im "Gehobenen Dienst" vor. Als Wahlveranstaltung wurde ein Einblick in die "Psychologie" geboten.

"Für uns begleitende Lehrkräfte ist es immer wieder schön zu beobachten, wie sich am Tag der Vorstellungsgespräche nicht nur die Stimmung ändert. Die Anspannung ist im ganzen Haus der Begegnung fast greifbar. Aber auch der Dresscode ist ein ganz anderer, denn jeder Bewerber möchte nicht nur durch scharfen Intellekt, sondern auch durch ein perfektes Outfit beeindrucken!", erklärte der Hauptorganisator, Studiendirektor Wolfgang Schneider.

Themen von allgemeinem Interesse, wie zum Beispiel die Finanzierung des Studiums und die angemessene Art, sich zu benehmen und zu präsentieren, wurden in Pflichtveranstaltungen eingehend erörtert. Zudem konnten sich alle in Wahlvorträgen wie etwa zu den Themen "Soziale Arbeit", "Berufsfeld Technik" bzw. "Wirtschaft" mit ihre m aktuellen Studien- und Berufswunsch konkret auseinandersetzen.

"Ich bin schwer beeindruckt, das war ja viel mehr Input als normaler Unterricht!", resümierte eine sichtlich zufriedene Teilnehmerin am Ende der drei informativen Tage. Die über 30 Referenten waren sich mit den begleitenden Lehrkräften einig, dass sich die noch recht jungen Teilnehmer sehr engagiert und interessiert gezeigt und die Chance, sich auf ihre Zukunft vorzubereiten, optimal genutzt hatten.
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