Preisgekrönt in Mathematik

Benedikt Fröhlich (rechts) schaffte einen Bundessieg im Mathematik-Wettbewerb. Durch seinen ersten Platz qualifizierte er sich für die nächste Runde. Dazu gratulierten ihm sein Lehrer Tobias Flierl (links) und Schulleiter Franz-Xaver Huber. (Foto: jua)
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Nabburg
10.06.2016
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Er gehört am Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasium schon lange zu den Rechengenies: Die Rede ist von Benedikt Fröhlich aus der zehnten Jahrgangsstufe. Er hat am "Bundeswettbewerb für Mathematik" teilgenommen und einen ersten Platz belegt.

Der "Bundeswettbewerb für Mathematik 2016" startete Anfang Dezember 2015 mit dem Versand der Ausschreibungsunterlagen an die Schulen. Bundesweit beteiligten sich 1426 Schüler. Die Zeit für das Erstellen der Lösungen betrug etwa drei Monate, dann mussten die Ergebnisse eingesandt werden. Auch für den Rechenkünstler aus dem Schmeller-Gymnasium war das Verlangte nicht gerade einfach: "Solche Aufgaben", erklärt der junge Wölsendorfer, "sind nicht unbedingt im Schulstoff enthalten. Sie sind sehr anspruchsvoll und können weder gegoogelt noch irgendwo nachgeschlagen werden". Außerdem soll der Prüfling ja die Aufgaben selbstständig und ohne Hilfe lösen.

Für den 16-jährigen Schüler gab es in der ersten Runde kein Problem. Teilnahmeberechtigt für die zweite Runde sind jetzt 604 Preisträger, zu denen auch Benedikt Fröhlich zählt. Er ist damit der zweite Schüler des Nabburger Gymnasiums, der jemals soweit vorgedrungen ist.

Für diesen weiteren Wettbewerb hat er die Aufgaben bereits vorliegen. Bis zum 1. September kann er sich noch Zeit dafür nehmen, dann müssen die Lösungen der Jury vorliegen. "Und wie es aussieht", fügt er etwas skeptisch hinzu, "sind diese nochmals um einen Deut schwieriger".

Auch Mathematiklehrer Tobias Flierl, der Fröhlichs Fähigkeiten erkannt hat und ihn in allen Belangen fördert, spricht von äußerst schwierigen Anforderungen. Für den Preisträger gibt es allerdings keinen Grund zur Unruhe. Er ist im Moment mit Schule und Weiterbildungsseminaren beschäftigt, wird aber dennoch seine Aufgaben mit Sicherheit pünktlich abliefern und hofft, dass er es dann auch in die dritte und letzte Runde schafft. In Aussicht stehen dann wieder ein Geldpreis und Begabungsseminare.

Oberstudiendirektor Franz-Xaver ließ sich beim Pressetermin selber eine der Aufgaben erklären: Er war fasziniert von den gut durchdachten, logischen Folgerungen des Schülers. Er freute sich über seinen Mathematikkünstler, der es geschafft hat, in diesem renommierten Wettbewerb eine Urkunde nach Nabburg zu holen.
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