Serenade im Spitalhof

Höhepunkt des Serenadenkonzertes war der Gemeinschaftschor der beiden Orchester aus Fensterbach und Nabburg unter Stabführung von Markus Ferstl. Bild: bph
Vermischtes
Nabburg
23.06.2016
56
0

Beschwingte Musik an einem lauen Sommerabend präsentierten die beiden Jugendblaskapellen aus Fensterbach und Nabburg im Spitalhof. Das ausgewogene Programm der Serenade umfasste die ganze Bandbreite von Blasmusik.

Der notenreiche Abend gewährte einen gelungenen Einblick in das breit gefächerte Repertoire der versierten Klangkörper unter der Regie von Jörg Kleidl und Markus Ferstl.

Glück mit dem Wetter


Mehr Glück mit dem Wetter konnte man wohl kaum haben als die dunkle Gewitterfront nach Osten abgezogen war und der gut zweistündige Open-Air-Event in der Nabburger Konzertarena starten konnte. Vorsitzender Joseph Ferstl versprach nicht zu viel, als er in der Begrüßung ein unterhaltsames Programm ankündigte- "Blasmusik-Schmankerl" sozusagen gespickt und verfeinert mit einigen neuen Titeln aus der Polka-Szene. Den ersten Teil bestritt die Patenkapelle aus Fensterbach. Dirigenten Jörg Kleid wusste zu motivieren und aus seiner Besetzung einen kräftigen Orchesterklang zu generieren.

Eröffnet wurde das Programm mit "Fanfare and Flourishes" einer Eröffnungsmusik von James Curnow. Einschlägige Melodien wie die "Elisabeth Serenade" und "Winnetou and Old Shatterhand" - Filmmusik aus der Feder von Martin Bötcher folgten. Die Herzen der Marschmusikfreunde schlugen höher bei den Klassikern "Florentiner Marsch" und "Der Jäger aus Kurpfalz". Mit dem Solostück "Weinende Trompete" und dem Medley "Pops in the Spots" entließen die Fensterbacher die Zuhörer in die Pause.

Bestleistung gezeigt


Mit dem Titel "Musik ist Trumpf" startete das Ensemble aus Nabburg unter souveräner Stabführung von Markus Ferstl in den zweiten Teil. Neue Polkas, Märsche und Charakterstücke wechselten sich in der Folge ab. Zu hören waren zum Beispiel "Kirschblütenzauber" von Very Rickenbacher, "Von Freund zu Freund" von Martin Scharnagl oder "Echo der Berge" eine Komposition von Frantisek Manas. Bravourös bewältigten die Flügelhörner Spitzentöne bei "Heinzelmännchens Wachtparade" von Kurt Noack. Zu hören gab es auch populäre Klassik mit "Carmen in Pop" von Georges Bizet und den "Ungarischen Tanz Nr. 5" von Johannes Brahms. Mit dem "Melton-Marsch" und der flotten Polka "Dankeschön und auf ein Wiederseh'n" verabschiedeten sich die Jugendblaskapelle schwungvoll von den Gästen.

Den musikalischen Höhepunkt und damit den Schlussakkord des kurzweiligen Abends setzten die beiden Formationen beim Gemeinschaftschor mit 90 Instrumentalisten mit den Märschen "Mein Heimatland" und "In Harmonie vereint".

Um die gemütliche Atmosphäre abzurunden, hatte der Förderverein Jugendblaskapelle für das leibliche Wohl gesorgt. Was will man noch mehr an so einem lauen Sommerabend in der schönen Nabburger Altstadt? So gab es am Ende zu Recht sehr viel begeisterten und langanhaltenden Applaus für die Darbietungen der Akteure.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.