Sitzung des Bauausschusses
Grünes Licht für Sparkasse

Vermischtes
Nabburg
09.04.2016
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er müssen sich an ein neues Ortsbild gewöhnen. Das frühere Hotel-Post-Grundstück wird mit dem Sparkassen-Neubau aufgewertet. Das Nadelöhr Mittelschulstraße verschwindet.

Der Bauausschuss gab in der Sitzung am Donnerstagabend grünes Licht für die Sparkassen-Geschäftsstelle. Wie berichtet, wurde der Neubau bei der Abgabe des Bauantrags im Rathaus von Sparkassenvertreter Markus Viehauser und Architekt Alfred Popp Bürgermeister Armin Schärtl und dessen Stellvertreter Kurt Koppmann vorgestellt.

Schärtl informierte den Ausschuss, dass das Grundstück zur Bebauung freigegeben sei. Auf dem Gelände befindet sich ein kartiertes Bodendenkmal. Die Stadt habe, so der Bürgermeister, am vergangenen Dienstag den Grund für einen Gehweg erworben. Am Sparkassengelände entlang entsteht auf der Mittelschulstraße ein Gehsteig bis zur Treppenanlage Richtung Naabtal-Realschule und Rotbühlring. Schärtl will mit der Regierung der Oberpfalz Gespräche über Fördermittel führen.

Auch die Regensburger Straße wird verbreitert und erhält einen zweiten Bürgersteig. Zugang und -fahrt zur neuen Sparkasse erfolgen beim "Friedhofseck", erläuterte Schärtl. Der Vorplatz wird begrünt. 20 Stellplätze für Mitarbeiter und Kunden schafft das Geldinstitut ebenfalls. Beim Haupteingang entsteht ein großzügiger 24-Stunden-Bereich, diesem schließen sich Backoffice und Beratungsplätze sowie -zimmer an.

Die Firma EMZ erweitert und modernisiert den seit 1998 bestehenden Pausenraum erheblich.

Er erhält außerdem eine Terrasse, eine Galerie und einen Innenhof. Dem stimmten die Räte ebenso zu wie einer neuen Werbetafel am Rewe-Markt. Der Ausschuss erteilte einer Werbeanlage an der Regensburger Straße das Einvernehmen unter dem Vorbehalt, dass ein sogenanntes Nasenschild nicht mit den Vorgaben für Staatsstraßen kollidiere. Ob es zu weit in die Straße rage, müsse das Straßenbauamt prüfen. Ein Versicherungsbüro zieht von der Venedig in die Räume der ehemaligen Drogerie Strunz. An der Otto-Hahn-Straße wird eine Lagerflächenüberdachung abgerissen und durch eine neue ersetzt. Es entsteht Platz für weitere gewerbliche Mieter.

Der Antrag wurde an das Landratsamt weitergeleitet, genauso wie der Umbau mit Erweiterung eines Zweifamilienhauses in Diendorf. Zwei Infos hatte Schärtl zum Abschluss der Sitzung. Die erste: Der Halsgrabensteg wird nächste Woche, vermutlich Donnerstag, abgebaut. Die zweite: Die Lieferung der Fertigteile für das evangelische Gemeindehaus verzögert sich bis Mitte/Ende Juni.

Wasserwerk: Jahresabschluss 2014Der Bauausschuss billigte die Bilanz des Wasserwerks mit einer Summe von 4 556 621 Euro. Schärtl zufolge ist dies eine Steigerung von rund einer halben Million Euro gegenüber dem Vorjahr. Der Jahresverlust wird mit 36 752,64 Euro angegeben.

Die Photovoltaikanlage auf der Volksschule spülte 14 216 Euro an Stromgeld in die Kasse, in die auch rund 398 000 Euro Wassergeld geflossen ist. Geliefert wurden 2014 461 482 Kubikmeter. Der Wasserverlust wird mit gut 33 000 Kubikmeter angegeben, was 7,9 Prozent entspricht. Ein Jahr davor waren es nur 4 Prozent. Trotz der Steigerung liegt die Stadt laut Prüfer des Kommunalen Prüfungsverbandes im Durchschnitt der Vergleichswerte, bemerkte Schärtl. Auffällig sei der Rückgang der Personalkosten bei gleichbleibender Zahl von Wasserwarten. Das liege an weniger Arbeitsstunden. Als Grund hierfür nannte der Bürgermeister unter anderem die Funkwasserzähler.

Eine neue Gebührenkalkulation steht für den 1. Januar 2018 an. "Das Wasser in Nabburg wird nicht billiger werden", bereitete der Bürgermeister schon mal vorsichtig die Bürger auf mögliche Erhöhungen vor. (ihl)
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