Soldaten- und Kriegerkameradschaft möchte den Volkstrauertag verlegen - Rückblick in der ...
Soldaten- und Kriegerkameradschaft möchte den Volkstrauertag verlegen

Die Soldaten- und Kriegerkameradschaft ehrte Mitglieder, die dem Verein teilweise schon seit sechs Jahrzehnten die Treue halten. Bild: ral
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Nabburg
21.01.2016
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Die Soldaten- und Kriegerkameradschaft ist einer der agilsten Vereine in der gesamten Stadt. Mit zahlreichen Aktivitäten während des gesamten Jahres machte sie auf sich aufmerksam. In der Jahreshauptversammlung ging Vorsitzender Fritz Sauerer auf die Ereignisse des vergangenen Jahres ein.

Der Mitgliederstand zum 31. Dezember 2015 betrug 158. Der wichtigste Tag im vergangenen Jahr war wieder der Volkstrauertag. Dieser fand am Stadtfriedhof statt, da die Nikolaus-Kirche zurzeit renoviert werde. Sowohl die Kameradschaft als auch Bürgermeister Armin Schärtl legten einen Kranz nieder. Bei der BSB-Kreisversammlung war eine Abordnung vertreten. Diverse Feste im Stadtgebiet wurden besucht, darunter das 150-jährige Gründungsjubiläum der Feuerwehr. Gemeinsam mit dem Gartenbauverein wurde ein Faschingsabend organisiert, der sehr gut ankam. Zum Schlachtschüsselessen ging es nach Brunn, Backhendl wurden in Deiselkühn verzehrt.

Immer mehr Schafkopfer


Bei der Stadtmeisterschaft im Eisstockschießen war die SuKK sehr erfolgreich, sie konnte sich den Titel eines Stadtmeisters sichern. Ebenfalls gemeinsam mit dem Gartenbauverein ging es beim Emmausgang nach Perschen. Die Dreitagesfahrt führte nach Ramsau ins Zillertal. Immer mehr Teilnehmer gibt es bei den vom Verein veranstalteten Preisschafkopfturnieren an Ostern und Weihnachten. Begann man vor elf Jahren noch mit 6 Tischen, kommen jetzt durchschnittlich 18 Tische zusammen.

Sauerer erinnerte an die allmonatlich stattfindenden Kegel- und Kameradschaftsabende. Er würde sich sehr freuen, wenn hier noch mehr Mitglieder teilnehmen würden. Aber nicht nur allmonatlich wurde gekegelt. So veranstaltete die Kameradschaft einen Patenschaftskegelabend mit den Kameraden aus Auerbachtal und Altendorf. Im vergangenen Jahr fand in Neusath außerdem zum ersten Mal ein Patenschaftsschießen statt. Seit einigen Jahren veranstaltet die SuKK auch das BSB-Kreisverbandskegeln in der Nabburger Nordgauhalle.

Herausragender Verein


Alexandra Schatz, die Sportleiterin, blickte im Gasthaus Sauerer noch einmal im Einzelnen auf die verschiedenen Turniere zurück. Der Erfolg war unterschiedlich, dieser reichte von sehr guten vorderen Plätzen bis hin zum letzten Platz. Trainiert wird bei den monatlichen Treffen. Schatz dankte allen, die wieder mitgemacht und sie in ihrer Arbeit unterstützt haben.

Bürgermeister Armin Schärtl dankte der Kameradschaft für ihre Arbeit. Die SuKK sei ein herausragender Verein in der Stadt. Er erinnerte an den Volkstrauertag, der wieder gemeinsam gestaltet wurde. Großen Anklang fand die Ehrung auf dem Stadtfriedhof unter der Bevölkerung.

Der Umstand, dass diese Ehrung am Stadtfriedhof so großen Zuspruch fand, entging auch der Kameradschaft nicht, so Sauerer. Darum einigte sich die Versammlung, beim Stadtrat einen Antrag zu stellen, die Ehrung doch dauerhaft an das Denkmal am Stadtfriedhof zu verlegen.

EhrungenAbschließend wurden noch langjährige Mitglieder geehrt. Für 10 Jahre Alexandra Schatz; für 25 Jahre Stefan Sauerer und Herbert Süß; für 40 Jahre Anton Fleischmann, Michael Putzer, Dieter Waldhier und Johann Zimmerer; für 50 Jahre Erwin Brezner, Martin Neidl, Hans Wilholm und Josef Lorenz; für 60 Jahre Hans Schmidl. (ral)
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