Spinntreffen im Freilandmuseum
Von der Wolle bis zum Pullover

Der Spinnkreis Amberg/Nabburg/Schwandorf zeigt sein Können und führte den Besuchern im Oberpfälzer Freilandmuseum vor, wie aus Alpaka- oder Schafwolle ein Faden wird, der weiterverarbeitet werden kann. Bild: ral
Vermischtes
Nabburg
26.04.2016
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Das Thema passte zur kalten Witterung: Wie aus Wolle ein Faden gemacht wird, bekamen die Besucher beim Oberpfälzer Spinntreffen zu sehen. Auch der Trachtenmarkt lockte viele Gäste in das Freilandmuseum - trotz der fast winterlichen Verhältnisse.

-Neusath. Eigentlich waren die Temperaturen nicht gerade einladend für einen Besuch im Freilandmuseum. Aber die Besucher ließen sich nicht abhalten und folgten zahlreich der Einladung zum sechsten Oberpfälzer Spinntreffen und zum Trachtenmarkt.

Breiten Raum nahmen an diesem Tag Vorführungen ein. Wie aus Schaf- oder Alpakawolle ein Faden gemacht wird, mit dem gestrickt, gehäkelt oder gewebt werden kann, bekamen die Besucher zu sehen. Bereits im Eingangsbereich gab es eine Vorführung der Spinngruppe Amberg/Nabburg/Schwandorf, eine Filzvorführung sowie die Mitmachaktion "Kleine Täschchen und Stutzen".

Alpakawolle wird auch hier immer beliebter. Ursprünglich kommen die Tiere aus den südamerikanischen Anden und gehören zur Gattung der Kamele. In Deutschland werden Alpakas wegen ihres ruhigen und friedlichen Charakters auch als Therapie-Tiere eingesetzt.

Im Naabtaldorf gab es - passend zum Jahresmotto im Freilandmuseum - einen großen Trachtenmarkt. Bei "Museumsfilzerin" Anita Köstler gab es Trachtenhüte, Filzware und Leinenveredelung zu kaufen. Im Angebot waren aber auch Trachtenknöpfe; Dirndl, Lederhosen oder Trachtentaschen konnten ebenfalls käuflich erworben werden. Das Thema Trachten begleitet das Museum während des gesamten Jahres.
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